Kooperation gibt 2300 Arbeitslosen eine neue Chance
Kooperation von Land, Gemeinden und AMS wird bis Ende 2010 verlängert. 800 Menschen konnte letztlich im Vorjahr geholfen werden und heuer sollen weitere 1500 zum Zug kommen.

Foto © APA
400 Langzeitarbeitslosen sollte über die Kooperation von Land, AMS und Gemeinden für eine Zeit zwischen drei und zwölf Monaten Arbeit vermittelt werden. 800 Menschen konnte letztlich im Vorjahr geholfen werden und heuer sollen weitere 1500 zum Zug kommen. Insgesamt seien dies 2300 Steirerinnen und Steirer, denen man wieder eine Perspektive geben könne, betonten Soziallandesrat Siegfried Schrittwieser und AMS-Chef Karl Heinz Snobe am Freitag bei einer Pressekonferenz. Schrittwieser: "Das sind mehr Arbeitnehmer, als bei Böhler beschäftigt sind."
Die Steiermark sei jenes Bundesland, in dem die Zahl der Beschäftigten im Zuge der Krise am zweitstärksten abgenommen habe, so Snobe. Es sei daher besonders wichtig, alles zu tun, um weniger Qualifizierte wieder in Beschäftigung zu bringen.
Immerhin 27 Prozent der Projektteilnehmer, die zuvor oft jahrelang ohne Arbeit waren, haben drei Monate nach Ende ihres Dienstes für die Gemeinde wieder eine Arbeitsstelle, beschreibt Snobe den Erfolg.
Für ihre Tätigkeit in den Gemeinden, bei kirchlichen Einrichtungen, Sportvereinen und anderen gemeinnützigen Vereinen bekommen die Betroffenen 1100 bis 1300 Euro brutto ausbezahlt. Das Tätigkeitsfeld reicht von der Ortsbild- und Landschaftspflege bis hin zur Betreuung von Senioren.














