Caritas-Präsident Franz Küberl ist "Mann des Jahres"
Einen "begnadeter Kommunikator" nennt ihn das Wirtschaftsblatt "trend". Gerade im Krisenjahr sei Küberl ein Anwalt für alle, die in die Armutsfalle geraten sind. Er sei die "perfekte Verkörperung der Hilfsorganisation".

Foto © APACaritas-Präsident Franz Küberl
Caritas-Präsident Franz Küberl wurde vom Wirtschaftsmagazin "trend" zum "Mann des Jahres" 2009 gekürt. Das Wirtschaftsmagazin nennt dafür laut Kathpress vielerlei Gründe: 2010 steht er 15 Jahre an der Spitze der größten Hilfsorganisation Österreichs, er sei ein begnadeter "Kommunikator", der auch vor harten politischen Diskussionen nicht zurückschreckt. "Eine Marke wie die 'Caritas' braucht eine perfekte Verkörperung - und Franz Küberl macht das sehr, sehr gut", urteile etwa Marktforscherin Helene Karmasin. Er sei - gerade auch im Krisenjahr 2009 - ein Anwalt all jener, die in die "Armutsfalle" geraten sind.
Unter Küberls Präsidentschaft habe sich, so der "trend" laut Kathpress die Caritas zu einem föderativ organisierten schlagkräftigen Dienstleistungskonzern enormer Größe entwickelt. Die neun diözesanen Caritas-Organisationen verfügen über ein Budget von rund einer halben Milliarde Euro.
Franz Küberl, Jahrgang 1953, ist erster Laie im Amt des österreichischen Caritas-Präsidenten. Die Karriere des steirischen Caritasdirektors begann als kleiner Verwaltungsbeamter im Landeskrankenhaus Graz. Zuerst ehrenamtlicher Mitarbeiter der Katholischen Arbeiterjugend, wurde er 1972 deren Diözesansekretär. 1976 übersiedelte er als Bundessekretär der Katholischen Jugend nach Wien, wurde 1978 Obmann des Bundesjugendringes und knüpfte hier zahlreiche, bis heute nachwirkende Kontakte zu späteren Bundespolitikern. Nach mehreren Job-Stationen in kirchlichen Institutionen erfolgt 1994 der Wechsel an die Spitze der steirischen Caritas; ein Jahr später wurde er zum Präsidenten der Caritas-Österreich gekürt.














