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Zuletzt aktualisiert: 09.10.2009 um 15:34 UhrKommentare

Keine Angst vor der Arbeitssuche

Die besten Tipps für die Zeit der Bewerbung, um das Selbstbewusstsein wieder aufzumöbeln.

Foto © © Joachim Wendler - Fotolia.com

Arbeitssuche ist ein undankbarerer Job, den man so schnell wie möglich wieder kündigen möchte", umschreibt Lebens- und Sozialberaterin Sonja Nemecek eine Situation, in der sich zur Zeit etwa 239.000 Österreicher befinden. Ihre besten Tipps für die Zeit zwischen den Unternehmen.

Angst.

Zu Beginn der Jobsuche seien viele enthusiastisch, sagt Nemecek. Wenn's nicht gleich klappt, kommen die ersten Selbstzweifel auf. "Was man aber nicht vergessen sollte: Zum ersten Mal erleben wir einen Job-Rückgang", so die Beraterin. "Die Zeiten sind härter, aber es werden auch jetzt Stellen frei". Job. Der Job sei es nicht, eine Arbeitsstelle zu finden, sondern sich richtig zu bewerben und alles dafür zu tun, dass eine Stelle möglich wird, sagt Nemecek. "Wenn ich keine finde, habe ich nicht versagt. Mein Job ist es, die Bewerbung durchzuführen, das Netzwerk aufzubauen und mich in jeder Richtung weiterzubilden, also die in Frage kommenden Firmen kennenzulernen." Die Stelle zu bekommen, habe oft mit Zufall zu tun und sei eine Frage der Zeit. Nemecek: "Ich habe noch nie erlebt, dass einer, der dranbleibt, keinen Job bekommen hat."

Persönlichkeit.

Arbeitssuche bedeute, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, die eigene Persönlichkeit besser kennenzulernen. Was weiß ich über mich? Was kann ich anbieten?

Bewerbung.

"Man sollte nichts machen, was man nicht ist, aber es ist nichts falsch an einem guten Gespräch", macht die Lebensberaterin Mut für die persönliche Bewerbung. Am besten sei es, sich voll auf die Firma zu konzentrieren. "Vorstellungsgespräch" bedeute nicht nur, dass man sich der Firma vorstellt, sondern auch, dass sie sich dem Bewerber vorstellt. Eine weiterführende Frage zur Firma sei also nie falsch und zeige Interesse.

Geld.

Einen Unsicherheitsfaktor kann man ausräumen, indem man sich vor dem Gespräch von der Arbeiterkammer den Kollektivlohn nennen lässt. Dann überlegt man sich einen Von-bis-Rahmen und spielt den Ball beim Gespräch zurück.

BIRGIT PICHLER





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