Deutschland: Fastfood und Autobauer als die größten Arbeitgeber
Allein McDonald's beschäftigt in unserem Nachbarland knapp 60.000 Leute. Insgesamt ist Deutschland mit 3.000 US-Firmen der wichtigste Standort für amerikanische Investoren in Europa.

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Die größten US-Arbeitgeber in Deutschland sind die Fastfood-Ketten McDonald's und Burger King sowie die Autobauer Ford und Opel. Gemeinsam beschäftigten die Firmen im vergangenen Jahr mehr als 100.000 Menschen in Deutschland. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Statistik der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland (AmCham Germany) hervor. Allein McDonald's Deutschland zählte 58.000 Mitarbeiter. Insgesamt ist Deutschland mit 3.000 US-Firmen der wichtigste Standort für amerikanische Investoren in Europa.
Risiken am Arbeitsmarkt
Die AmCham Germany warnte vor Risiken für den Arbeitsmarkt. "Wenn die Kurzarbeit in den Betrieben demnächst ausläuft, könnten auch Entlassungen wieder notwendig werden", sagte der Präsident Fred B. Irwin. Laut Umfrage wünschen sich US-Firmen vor allem eine verlässliche Steuerpolitik, eine Behebung des Fachkräftemangels und die Senkung der Lohnnebenkosten. Von Jänner 2008 bis Juni 2009 gab es 250 Firmenneugründungen mit mehr als 50 Prozent amerikanischem Kapital in Deutschland.
Vom Umsatz her liegen Ford (19,7 Mrd. Euro) und der Ölkonzern Exxon Mobil ("Esso") (15,2 Mrd. Euro) vorne. Auch die bisherige Tochter des US-Autobauers General Motors (GM), Opel, zählt zu den wichtigsten deutschen US-Firmen. Opel rangiert laut AmCham gemeinsam mit dem Mineralölkonzern ConocoPhilips mit jeweils 13 Mrd. Euro Umsatz in Deutschland auf Platz drei. Dabei ist der Gesamtumsatz der Top 50 US-Unternehmen gegenüber dem Vorjahr um knapp sechs Prozent auf 162 Mrd. Euro gesunken. Die Erwartungen der Konzerne haben sich laut AmCham wegen der Wirtschaftskrise nicht erfüllt, viele hatten mit steigenden Umsätzen gerechnet.














