Offensive für Frauenarbeitsplätze in Kärnten
Jobs in Gemeinden, Betrieben und in der Kinderbetreuung: gemeinsame Initiative von Frauenreferat und Arbeitsmarktservice.

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Derzeit sind in Kärnten über 7300 Frauen arbeitslos. Aufgrund dieser dramatischen Arbeitsmarktsituation entwickelte Frauenreferent Landesrat Peter Kaiser gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) und der Landesfrauenbeauftragten zahlreiche Initiativen, um der steigenden Frauenarbeitslosigkeit entgegenzuwirken.
Die erste Maßnahme soll in Kärnten die Umsetzung der "Aktion 4000" werden, die von Sozialminister Rudolf Hundstorfer ins Leben gerufen wurde. Mit einer Ko-Finanzierung in Höhe von 1,5 Millionen Euro seitens des Landes könne man mit mehr als 5,5 Millionen Euro rund 300 Arbeitsplatze in gemeinnützigen Vereinen und Organisationen sowie in Gemeinden schaffen, sagt der Frauenreferent.
Als wichtigen Punkt sieht Kaiser einen Ausbau der Kinderbetreuungsplätze für Unter-3-jährige. Er schaffe Jobs und ermögliche Frauen die Berufstätigkeit. Gemessen am Bedarf, sei Kärnten von einem Idealzustand an Betreuungseinrichtungen weit entfernt. Deshalb freut sich Kaiser über die Zusicherung des AMS, dass es in diesem Bereich unterstützend eingreifen wird.
Eine weitere enge Kooperation zwischen dem Arbeitsmarktservice und dem Frauenreferenten wird es bei dem Ausbau der mobilen Beruforientierungsberatung für Mädchen geben. Speziell soll damit das Interesse für technische Berufe geweckt werden. Anschließend wird mithilfe professioneller Begleitung im Rahmen der Aktion "FIT - Frauen in die Technik" der Einstieg in das Berufsleben vorbereitet. Um Frauen auch verstärkt auf Berufsmöglichkeiten in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge aufmerksam zu machen, wird der Verein "Frauenplattform Kärnten" gegründet. Dieses Netzwerk soll Frauen die Möglichkeit bieten, im Rahmen von Qualifikationsprogrammen als Gesundheitsbeauftragte in Betrieben tätig zu werden.















