Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Mai 2013 08:21 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
 
Mehr Mut im Arbeitsalltag Wie werde ich Yoga-Lehrerin? Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Meine Karriere Nächster Artikel Mehr Mut im Arbeitsalltag Wie werde ich Yoga-Lehrerin?
Zuletzt aktualisiert: 14.07.2009 um 10:47 UhrKommentare

Hitze am Arbeitsplatz: Leistungsabfall durch Erschöpfung

Übermäßige Hitze kann zu körperlicher Erschöpfung und folglich auch mentalem Leistungsabfall führen.

Foto © APA

Grundsätzlich spricht man von einem Arbeitsabfall zwischen 30 und 70 Prozent: Das sei abhängig von der jeweiligen Person und den Umständen, erklärte Christine Klien, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Arbeitsmedizin.

"Generell gewöhnt sich der Körper nach etwa sieben bis 14 Tage an ein anderes Klima", sagte Klien. In den heimischen Breitengraden sei eher ein wettermäßiges "Auf und Ab" zu finden, was für den Körper auch anstrengend sei. Bei übermäßiger Hitze drohen u. a. Flüssigkeits- und Elektrolytverlust, Herz-Kreislaufprobleme, Sonnenstich, Hitzeschlag bis zum Hitzekollaps.

Gesetzlich wenig geregelt

Da gesetzlich bei Hitze am Arbeitsplatz nicht allzu viel geregelt ist, gibt die Arbeitsmedizin Empfehlungen für Arbeitgeber und -nehmer, damit auch bei hohen Temperaturen alles klappt: So sollte man z. B. genügend trinken, wobei der Flüssigkeitsverlust nicht allein durch Kaffee ausgeglichen werden sollte und Alkohol sei sowieso nicht empfehlenswert. Der Chef sollte dementsprechend genügend Wasser zur Verfügung stellen und den Arbeitsplatz abschatten; gelüftet werden sollte in den Morgenstunden. Untertags die Jalousien geschlossen halten, bringt ebenso Kühlung.

Bei Klimaanlagen sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht zu kalt eingestellt sind: "Der Unterschied sollte nicht mehr als sechs Grad betragen - wenn es also draußen 30 Grad hat, dann die Klimaanlage auf 24 Grad einstellen", so Klien. Sonst drohen u. a. Muskelverspannungen und Kopfschmerzen - und wieder ein Leistungsabfall.

Leichte Kost, leichte Kleidung

Organisatorisch könnte man Mitarbeiter früher zu arbeiten beginnen lassen; auch genügend Pausen sollten eingelegt bzw. Körperhaltungen öfters gewechselt werden, damit der Blutdruck keine Probleme macht. Achten sollte auch jeder auf seine Kost - leichtes Essen ist angesagt: "Fettiges wie eine Leberkäse-Semmel ist nicht ideal, weil es schwer ist", meinte Klien. Kleidungsmäßig sollte man weites Gewand in hellen Farben bevorzugen und gerade bei körperlicher Anstrengung auf Schweiß aufsaugendes Material achten.

Bei längerem Arbeiten im Freien empfiehlt die Arbeitsinspektion zusätzlich u. a. das Tragen von luftdurchlässiger UV-sicheren Kleidung und einer Kopfbedeckung, wobei eine Durchlüftung gewährleistet sein sollte. Auch sollten Sonnenschutzbrillen und entsprechende Sonnenschutzmittel bereitgestellt werden, ebenso wie Schutzhandschutze für das Angreifen erhitzter Oberflächen. Experten betonen auch die Hautkrebs-Vorsorge: Selbstbeobachtung und hautärztliche Kontrolle von Muttermalen sollten durchgeführt werden.






Die besten Forschungsprojekte

contrastwerkstatt - Fotolia

Die Kleine Zeitung präsentiert in Kooperation mit den fünf steirischen Universitäten, den beiden Fachhochschulen, den zwei Pädagogischen Hochschulen und Joanneum Research die besten steirischen Forschungsprojekte.



Lebe deinen Plan!

Alles zur Lehre

Kleine Zeitung

Das Lehrlings-Special der Kleinen Zeitung bietet einen Überblick über den aktuellen Markt und Ereignisse. Außerdem gibt's hier Tipps, Tricks und Hinweise für den Weg zur perfekten Lehrstelle.

KLEINE.tv

Fischer: "Medien sind einfach spannend"

Der Studiengang Journalismus und PR feiert Donnerstag und Freitag sein 1...Bewertet mit 1 Stern

 

Online-Anzeigen-Tool

Inserieren Sie jetzt in nur 6 Schritten Ihre Zeilenanzeige in der Kleinen Zeitung Weiter



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang