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  • 25. Juli 2014 15:49 Uhr | Als Startseite
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    Zuletzt aktualisiert: 10.06.2009 um 13:08 UhrKommentare

    Last Minute zum Sommerjob

    Vor lauter Schul- oder Unistress noch keine Zeit für Bewerbungen gehabt? Wer jetzt kurz vor Beginn der Sommerferien noch eine Ferialarbeit sucht, muss sich aktiv engagieren. Denn das Ringen um die Sommerjobs ist bei vielen Kärntner Firmen bereits abgeschlossen. Wie stellt sich die Situation in Kärnten da? Die Kleine Zeitung DIGITAL hat sich umgehört. Ein kleiner Überblick.

    Im Gastgewerbe sind noch Jobs zu ergattern

    Foto © Weichselbraun/SymbolbildIm Gastgewerbe sind noch Jobs zu ergattern

    So spät noch eine Arbeit für die Ferien zu finden, ist nicht einfach, haben sich doch viele Ferialpraktikanten bereits im Winter nach geeigneten Stellen umgesehen. Dazu kommt, dass das Jobangebot durch die Wirtschafts-krise heuer in vielen Bereichen etwas geringer ausfällt.

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    Helmut Krainer: Gibt noch Jobmöglichkeiten

    Gastronomie. Aber ganz ist der Zug mit den Sommerjobs noch nicht abgefahren. Beim AMS Kärnten sind 98 offene Stellen für Ferialarbeiter gemeldet, berichtet Josef Sibitz, Landesgeschäftsführer des AMS Kärnten. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es beim AMS heuer sogar mehr Stellen. Besonders im Reinigungsbereich oder im Gastgewerbe sind noch Jobs zu ergattern. Gastronomiebetriebe haben im Sommer Hochsaison und sind oft auch kurzfristig noch auf der Suche nach Aushilfskräften. Eigeninitiative ist bei der Last-Minute-Ferialjobsuche unbedingte Voraussetzung. Im Internet finden sich zahlreiche Jobbörsen mit aktuellen Angeboten. Aber auch Promotionjobs findet man noch kurzfristig. Bezahlt wird hier häufig pro Einsatz oder auf Stundenbasis. Auch Direktmarketingagenturen sind laufend auf der Suche nach Mitarbeitern, die für Projekte im Direktverkauf und in der Öffentlichkeitsarbeit tätig werden wollen (z.B. Mitgliederwerbung für Greenpeace).

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    Helmut Krainer: Ferialjobs werden weniger

    Anlaufstelle. Eine Anlaufstelle für Ferialjobsuchende in Kärnten ist die "AK Young". Die interaktive Jugendplattform der Arbeiterkammer bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich rund um die Ferialarbeit zu informieren. Erich Malle von der "AK Young" rät Schülern und Studenten, die jetzt noch auf Sommerjobsuche sind, persönlich zu Firmen hinzugehen. "Eigeninitiative ist bei der Jobsuche besonders wichtig", so Malle. Vor allem in der Dienstleistungsbranche wie beispielsweise im Gastgewerbe seien noch Jobs zu finden. Schüler und Studenten, die hauptsächlich arbeiten wollen, um Geld zu verdienen, haben es laut Malle heuer etwas leichter als Pflichtpraktikanten. "Jugendliche, die für ihre Ausbildung ein Praktikum beispielsweise in der Metallbranche absolvieren müssen, haben es in Zeiten der Kurzarbeit schwerer", so Malle.

    Rechtliche Situation. Ferialarbeiter werden als "normale Arbeitnehmer" mit einem befristeten Arbeitsverhältnis eingestuft. Viele Ferialjobber wissen jedoch oft kaum über ihre Rechte Bescheid. Für manchen Jugendlichen kommt dann oft erst nach dem Ferialjob das böse Erwachen: Weniger als erhofft hat der Sommerjob oft eingebracht. Vor Jobantritt sollten die Details daher genau hinterfragt werden. Auch Aufzeichnungen über die Arbeitszeit sollte man führen, denn dann kann man im Notfall einen Nachweis erbringen. Diese sind als Beweis bei Streitigkeiten besonders wichtig. Häufig gibt es Probleme bei der Bezahlung oder der Endabrechnung. Die AK rät Ferialjobbern, die Arbeitszeit, die Art der Tätigkeit, den Beginn und das Ende der Beschäftigung sowie die Bezahlung schriftlich fixieren. Wenn zustehendes Geld nicht ausbezahlt wurde, muss man den Arbeitgeber schriftlich zur Nachzahlung auffordern. Fehlendes Geld sollte laut AK rasch eingefordert werden, sonst kann es passieren, dass man aufgrund von Verfallsbestimmungen sein Geld verliert. Rat und Hilfe zum Thema kann man sich beispielsweise bei den AK-Jugendexperten holen.


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