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    Zuletzt aktualisiert: 23.04.2009 um 20:25 UhrKommentare

    Mädel, so wirst du Vollprofi!

    Tausende Kärntnerinnen ließen sich am Donnerstag auf der Berufsorientierungsmesse für Mädchen in Klagenfurt zeigen, wie sie trotz Krise Karriere machen können.

    Die Chemie hat gestimmt: Ausprobieren stand im Vordergrund

    Foto © SchildDie Chemie hat gestimmt: Ausprobieren stand im Vordergrund

    Am internationalen Girls-Day standen gestern die Mädchen im Zentrum des Interesses. So auch auf dem Klagenfurter Messegelände, wo die Berufsorientierungsmesse für Mädchen (BOMM) über die Bühne ging. Rund 4000 Mädchen im Alter von zwölf bis 21 Jahren haben die Chance genützt, sich dort zu informieren.

    Schulen und Firmen. Neben den Kärntner HTL, mehreren Fachhochschulen und der Fachberufsschule St. Veit zeigten auch die Mitarbeiter von rund 30 Firmen, wie bei ihnen gearbeitet wird. "Zu viele Mädchen wollen noch Frisörin oder Sekretärin werden. Deshalb gibt es in diesen Sparten auch kaum mehr Chancen auf einen Job", weiß Messe-Koordinatorin Evelyn Pototschnig vom Frauenreferat des Landes Kärnten.

    Alles ausprobieren. Auf der Berufsorientierungsmesse standen traditionell weiblich besetzte Berufe im Hintergrund. "Hier können Mädchen ausprobieren, wie es ist, zu löten oder zu schweißen. Sie sollen die Hemmungen verlieren, damit sie eine Ausbildung zu dem Beruf machen, der sie interessiert", sagt Pototschnig. Sie hat beobachtet, dass sich Mädchen generell beim berufsorientierten Ausprobieren im Hintergrund hielten, wenn auch Burschen anwesend waren. Um das zu ändern, möchte Peter Kaiser, Frauenreferent des Landes, im nächsten Jahr eine mobile Berufsberatung für Mädchen einführen. Ein Team soll die Kärntner Schulen abfahren.

    Gütesiegel. Mit Landesschulrats-Präsidentin Claudia Egger und der Frauenbeauftragten Helga Grafschafter zeichnete Kaiser auf der BOMM erstmals die Schulen mit einem Gütesiegel aus, deren Angebot zur gendergerechten Berufsorientierung gut ist. "Andere Schulen können sich ein Beispiel nehmen. Noch wird die Berufsorientierung nicht groß genug geschrieben. In den Hauptschulen ist das Angebot besser als in den AHS", sagt Egger.

    Zu wenig Hilfestellung. Mangelnde Berufsorientierung in den Schulen ist kein reines Frauen-Thema. In den meisten Schulen gibt es Berufsorientierung ohne Geschlechtertrennung, das Angebot ist bescheiden. "Ein Lehrer ist damit beauftragt und dieser hat eine Stunde im Jahr oder einen Vormittag zur Verfügung", kritisiert Pototschnig.

    STEPHAN SCHILD

    Foto

    Foto © Schild

    Handwerkliches Geschick ist gefragtFoto © Schild

    Fakten

    Der Girls Day ist ein Aktions- tag im Jahr, der speziell Mädchen und Frauen für technische und naturwis- senschaftliche Berufe motivieren soll. Er soll dazu beitragen, den Anteil der weiblichen Beschäftigten in den so genannten "Männer berufen" zu erhöhen.

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