Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
25. Mai 2013 05:27 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
 
Warum sind Emotionen ansteckend? Beschäftigungsgarantie für alte Langzeitarbeitslose Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Meine Karriere Nächster Artikel Warum sind Emotionen ansteckend? Beschäftigungsgarantie für alte Langzeitarbeitslose
Zuletzt aktualisiert: 03.03.2009 um 13:06 UhrKommentare

Managerinnen: Unterfordert und nicht gefördert

Im Vergleich zu Führungskräften anderer Länder sind die Österreicher im Job viel bescheidener und weniger selbstbewusst. Auch in punkto Gehaltserhöhung und Beförderungen sind weibliche Führungskräfte zurückhaltender als männliche.

Foto © AP

Frauen in Top-Positionen sind motiviert, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Allerdings werden sie unzureichend gefordert und gefördert, lautet das zentrale Ergebnis einer Studie des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture, der 3.600 Manager und Managerinnen in 18 Ländern, darunter in Österreich, befragt hat. 54 Prozent der weiblichen und 51 Prozent der männlichen Führungskräfte weltweit glauben, dass sie im Job unzureichend gefordert sind. Dennoch gaben 76 Prozent der Befragten an, von ihren Kompetenzen und Fähigkeiten überzeugt zu sein.

Frauen motivierter. Immerhin sehen sich sechs von zehn Frauen als "erfolgreich" bzw. "sehr erfolgreich", so ein weiteres Ergebnis der Studie, die Ende 2008 zum achten Mal die Situation der Frau am Arbeitsplatz erhoben hat. Hierzulande sind Frauen motivierter, sich neuen Herausforderungen zu stellen als Männer. 38 Prozent der Frauen und 26 Prozent der Männer haben dies der Studie zufolge vor.

Wenig selbstbewusst. Im Vergleich zu den befragten Führungskräften anderer Länder sind die Österreicher im Job viel bescheidener und weniger selbstbewusst. Während 90 Prozent der Mexikaner und 89 Prozent der Brasilianer auf ihre Fähigkeiten vertrauen, sind die Österreicher mit 74 Prozent deutlich weniger selbstbewusst. Auch am Arbeitsplatz ist das Verhalten weltweit unterschiedlich. Hierzulande fordern nur 32 Prozent der Arbeitnehmer von ihren Vorgesetzten herausfordernde Aufgaben ein. Damit liegt Österreich ex aequo mit den Niederlanden auf dem letzten Platz im internationalen Vergleich. In Mexiko, Indien und Brasilien sind es 71, 69 bzw. 61 Prozent der Arbeitnehmer, die von ihrem Chef neue Aufgaben einfordern.

Frauen zurückhaltend. In punkto Gehaltserhöhung und Beförderungen sind weibliche Führungskräfte zurückhaltender als männliche: 48 Prozent der weltweit befragten Frauen verlangen aktiv nach einer Gehaltserhöhung - im Gegensatz zu 56 Prozent der Männer. Den Wunsch nach einer Beförderung sprechen 37 Prozent der Frauen direkt an. Dem gegenüber stehen 42 Prozent der Männer, die dies aktiv einfordern. Besonders genügsam sind die Österreicher: Lediglich 27 Prozent der Frauen und 33 Prozent der Männer haben die Forderung nach der nächsten Karrierestufe geäußert. Zum Vergleich: In Italien waren es 46 Prozent der Männer und 39 Prozent der Frauen, die jemals eine Beförderung eingefordert haben.


Fakten

Während Managerinnen in Indien (61 Prozent) und Brasilien (59 Prozent) relativ optimistisch in die Zukunft blicken, herrscht bei heimischen Unternehmen noch Nachholbedarf. Hierzulande fühlen sich 46 Prozent der Frauen in ihrem Job sicher und für die wirtschaftlich schwierige Zukunft gerüstet.





Die besten Forschungsprojekte

contrastwerkstatt - Fotolia

Die Kleine Zeitung präsentiert in Kooperation mit den fünf steirischen Universitäten, den beiden Fachhochschulen, den zwei Pädagogischen Hochschulen und Joanneum Research die besten steirischen Forschungsprojekte.



Lebe deinen Plan!

Alles zur Lehre

Kleine Zeitung

Das Lehrlings-Special der Kleinen Zeitung bietet einen Überblick über den aktuellen Markt und Ereignisse. Außerdem gibt's hier Tipps, Tricks und Hinweise für den Weg zur perfekten Lehrstelle.

KLEINE.tv

Pflegeberuf: Job-Garantie der Zukunft?

Finanzkrise, Wirtschaftskrise, steigende Arbeitslosenzahlen und eine imm...Bewertet mit 5 Sternen

 

Online-Anzeigen-Tool

Inserieren Sie jetzt in nur 6 Schritten Ihre Zeilenanzeige in der Kleinen Zeitung Weiter



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang