Ferialjobsuche: Schwitzen schon vor dem Sommer
Der Countdown für die YPD-Challenge läuft: Hunderte Schüler rittern um begehrte Praktika. Auch die Kleine Zeitung vergibt zwei Plätze.

Foto © Erwin ScheriauHannes Jagerhofer bei der Vorstellung seines Projektes in Graz
Red Bull würde mich interessieren. Das Unternehmen fasziniert mich", sagt Sigrid Weber. "Und Peek & Cloppenburg. Auf Modeschauen zu kommen, das wär was", lacht sie. Die Schülerin der Grazer HAK Monsbergergasse hat große Ziele für ihr Ferialpraktikum. Luftschlösser baut sie nicht. Denn ebendiese und rund 80 weitere Jobs sind zu haben - wenn man sich wie die 17-Jährige bei der YPD-Challenge bewirbt, der von Eventmanager Stefan Jagerhofer ins Leben gerufenen Praktikumsoffensive für 16 bis 19-jährige Schüler.
Angebote. Die Jobs sind nicht gerade gewöhnlich. Vom Assistenten Niki Laudas über die Marketingabteilung von Magna Steyr bis hin zum Event-Caterer im Formel-1-Zirkus reichen die Angebote. Auch die Kleine Zeitung vergibt zwei Plätze für Nachwuchsredakteure: "Wir machen mit, weil wir immer wieder auf der Suche nach jungen, kreativen Köpfen sind, die entflammbar sind für den Journalismus", sagt Chefredakteur Hubert Patterer.
Motivierte Mitarbeiter gesucht. "Mittelmaß genügt heute nicht mehr. Man muss besser sein als die anderen", sagt Niki Lauda. Und Siegfried Wolf, CEO bei Magna, sagt: "Die Wirtschaft benötigt - heute mehr denn je - qualifizierte, gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter."
Große Konkurrenz. Jim Lefebre, auch von der HAK Monsbergergasse, will sich mit seinem Team ins Zeug legen. "Das Interesse bei uns in der Schule ist hoch", sagt er. Auch wenn er damit rechnet, dass nicht alle, die sich angemeldet haben, das auch durchziehen werden. Die Konkurrenz bei der YPD-Challenge ist jedenfalls groß.
Nichts für Alleingänger. In allen in Frage kommenden Schulen wurden Informationen verteilt. Wer mitmachen will, registriert sich auf www.YPDpeople.com. In der Steiermark haben sich schon 140 Teams angemeldet. Alleingänger haben schlechte Karten. Nur im Team kommt man weiter. Zunächst werden bei einer virtuellen Schnitzeljagd die besten Teams herausgefiltert. Die fahren zu einem viertägigen Finale nach Wien. Bewerben kann man sich bis zum 18. März.
Bandbreite. Auch Martin Halsmayr findet das Ganze spannend. "Ich mache mit, weil es eine große Bandbreite an Jobs gibt", sagt er. "Außerdem taugt mir, dass es als Spiel aufgebaut ist." Doch auch wenn es nicht klappen sollte, die drei haben vorgesorgt: "Wir haben alle schon Ferialjobs", sagt er.














