Schluss mit dem Frust
Beim nächsten Chef wird gar nix anders: Wie Sie mit dem Job, den Sie haben, glücklich werden.

Foto © www.pixelquelle.de / S. HofschlägerDer wahre Traumjob ist im Kopf
Das sitzt. "Die Un-Arbeitslosen sind die eigentlich Frustrierten", behaupten Volker Kitsch und Manuel Tusch in ihrem "Frustjobkillerbuch". Zu Recht: Laut einer Gallup-Studie haben 88 Prozent aller Beschäftigten bereits innerlich gekündigt, suchen nach dem Traumjob. Allerdings zerstören die Autoren die Illusion vom perfekten Job irgendwo da draußen. Ihr Credo: Beim nächsten Chef wird gar nix anders. Sie plädieren auf Umdenken. Zum Beispiel so:
Realistische Erwartungen. "Wir versuchen zu allererst zu vermitteln, dass jeder Job bestimmte Macken hat. Wie in einer Liebesbeziehung: Den perfekten Partner gibt es einfach nicht", sagt Kitz.
Die üblichen Verdächtigen. Uns alle plagen mehr oder weniger die selben Probleme: zu geringer Verdienst, null Anerkennung vom Chef, kaum Gestaltungsspielraum, Eintönigkeit, nervende Kollegen. "Wenn Millionen über die gleichen Dinge klagen - heißt das, wir alle haben bloß den falschen Job?", fragen die Autoren.
Neues Denken. Durch Übungen wird der Leser zu neuen Einsichten geführt. Etwa sich mit Selbstrespekt von der Anerkennung anderer zu entkoppeln oder durch psychologische Tricks die materielle Zufriedenheit zu steigern. Oder gewaltfrei zu kommunizieren und so das Klima zu verbessern. Fazit: Der wahre Traumjob ist im Kopf. Und ist er nicht im Kopf, so ist er nirgendwo.
Features
Buchtipp
Frustrierte Mitarbeiter
Die Gallup-Organization misst jährlich mit dem "Engagement-Index", wie stark Arbeitnehmer emotional an ihren Arbeitsplatz gebunden sind. Die Ergebnisse 2007: 88 Prozent verspüren überhaupt keine oder nur eine sehr geringe Bindung an ihren Arbeitsplatz. Jeder Fünfte arbeitet sogar aktiv gegen die Interessen des Chefs.
Der Chef, ein Idiot
Auch die schlechte Meinung über Chefs ist weit verbreitet. In einer Umfrage der Zeitschrift "Junge Karriere" hielt nur ein Viertel der Befragten ihren Chef für kompetent und menschlich angenehm. 34 Prozent meinten, der Chef sei fachlich wie menschlich eine totale Fehlbesetzung.















