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    Zuletzt aktualisiert: 27.12.2007 um 15:22 Uhr

    Das war das Multimedia-Jahr 2007

    Ein turbulentes Jahr 2007 liegt hinter der IT-Branche. Während der Computervirus seinen eher unrühmlichen 25. Geburtstag feierte, versuchten europäische Regierungen sich die Methode von Schadsoftware und ihrer Programmierer zu Nutze zu machen und damit Terrorverdächtige zu überwachen.

    Foto © Reuters

    Der Terminus "Bundestrojaner" entwickelte sich zum medialen Dauerbrenner. Für anhaltenden Diskussionsstoff sorgte auch das iPhone aus dem Haus Apple, das über Exklusivverträge mit Mobilfunkprovidern in den Handel gebracht wurde. 2007 war jedoch auch das Jahr der Umwelt für die IT-Branche. Getrieben durch steigende Energiekosten entwickelten Hersteller im Serverbereich stromsparende Systeme. Greenpeace wiederum stellte Produzenten von Consumerelektronik an den Umweltpranger. Die Sünder reagierten und versuchten ihr "grünes" Image zu verbessern.

    Apples Rundumschlag. Während 2006 die Gerüchteküche über ein Mobiltelefon aus dem Hause der Macs nicht erkalten wollte, ließ Steve Jobs gleich Anfang des Jahres die Bombe platzen. Das tastenlose iPhone im gewohnt innovativen Apple-Design beschritt in der Benutzerführung von Mobiltelefonen neue Wege . Der daraus resultierende Hype zog in Etappen über den Globus. Im Herbst landete das Mobiltelefon auch in einigen Ländern Europas, unter anderem Deutschland. Eine Neuauflage erlebte zudem das iPod-Sortiment. Neben der Classic-Variante mit großzügigen 160 Gigabyte Festplattenspeicher, präsentierte der Hersteller den iPod touch, im Prinzip ein iPhone ohne Telefonfunktion.

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    Vista und Leopard lieferten sich die Schlacht des JahresFoto ©

    Krieg der Systeme. Microsoft startete Anfang des Jahres sein lang erwartetes neues Betriebsystem Windows Vista. Das System punktet mit einer grafisch aufwendig gestalteten Desktopoberfläche und soll den User mehr Sicherheit sowie eine einfachere Benutzung ermöglichen. Kritik erntete das Unternehmen jedoch aufgrund der hohen Hardwareanforderungen und fehlender Treiber. Immer häufiger geisterte folglich die Downgrade-Option von Vista auf XP durch die Medien. Die Betriebssysteme an sich wurden durch verschiedene technische sowie Softwarelösungen zunehmend flexibler.

    "Ehre" dem Geburtstagskind. Vor 25 Jahren tauchte der erste Computervirus auf. Aus dem Schülerstreich eines 15-jährigen US-Schülers, der seine Freunde erschrecken wollte, entwickelte sich mittlerweile eine ganze Industrie sowie eine Gegenindustrie. Cyberkriminelle versuchen ahnungslose User um Geld zu erleichtern oder deren Rechner als Ausgangspunkt für Angriffe zu missbrauchen, während die AV-Industrie bemüht ist, die Malwareverbreiter zu jagen. Die Regierungen vieler EU-Staaten nahmen sich die Methoden der Kriminellen zum Vorbild und wollen ihren Behörden nun erlauben, Trojaner zur Terrorabwehr in Rechner verdächtiger Personen einzuschleusen. Die staatlichen Spionagetools wurden 2007 auf verschiedenen Ebenen heftig diskutiert.

    pressetext.at

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    Probleme im All

    Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo hat ein äußerst turbulentes Jahr hinter sich. Im Frühjahr eskalierte der Streit um die Finanzierung sowie die Verzögerungen. Das System sollte ursprünglich bereits 2008 gestartet werden. Bisher befindet sich von dem 30 Satelliten umfassenden System jedoch erst ein Testsatellit im All.

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    Laptop-Offensive

    Das IT-Entwicklungs-
    hilfeprojekt One Laptop per Child hat im November seine ersten Laptops, das Modell XO, ausgeliefert . Dem Namen 100-Dollar-Laptop konnte das Gerät aufgrund des fast doppelt so hohen Preises zwar nicht gerecht werden, immerhin wurden jedoch bislang rund 600.000 Geräte abgesetzt.

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