Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 18. April 2014 05:05 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Eben anders Schräge Sache Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Homestorys Nächster Artikel Eben anders Schräge Sache
    Zuletzt aktualisiert: 07.07.2010 um 13:05 UhrKommentare

    Es werde Licht

    Schön war das Kellerstöckl von Martha und Wilhelm Spirk in der Südsteiermark schon vor dem Zubau. Jetzt ist es auch noch ganz schön hell.

    Strukturierte Sichtbetondecke mit Oberlichten

    Foto © CROCE+WIRStrukturierte Sichtbetondecke mit Oberlichten

    Ein Original: harmonisch, authentisch, unverkitscht, heimelig - einfach schön." Das sind die Worte, die Wilhelm Spirk aus dem Herzen kommen, wenn er beschreiben soll, was ihm an seinem strohgedeckten Kellerstöckl im südsteirischen Tillmitsch so gut gefallen hat, dass er die Immobilie vor acht Jahren ohne lange nachzudenken vom Fleck weg gekauft hat. Ein gehegtes und gepflegtes Schmuckstück, in dessen alten Tramen das Baujahr 1724 eingeritzt ist. Sogar die Innenausstattung mit Antiquitäten: "perfekt bis ins letzte Detail", sagt der Bauherr.

    Licht ins Dunkel

    Alles in allem dann aber doch eine Schönheit, die auf Dauer fast ein bisschen depressiv macht: Weil die winzigen Fenster kaum Licht ins Haus lassen. "Sogar tagsüber braucht man das elektrische Licht," sagt Martha Spirk. Von der herrlichen Landschaft war in den Wohnräumen nichts zu spüren. "Den Weingarten haben wir überhaupt nur vom ersten Stock aus gesehen." Erste Überlegungen gingen in Richtung einer kompletten Öffnung einer Giebelseite.

    Fotoserie: Der moderne Gartenpavillon

    Glasklare Sache

    Als Bauingenieur gab Spirk das Arbeitsmaterial Sichtbeton von Anfang an vor. Dass dazu viel Glas kommen musste, lag auf der Hand, ging es doch darum, den (Wein-)Garten ins Haus zu holen. Die große Kunst war nun, den neuen Baukörper mit dem Flachdach elegant und technisch perfekt an das alte Haus anzuschließen, das dabei nahezu unberührt bleiben sollte. Nur die rückseitige Haustür wurde ausgehängt. "Ich habe ein Ingenieurbüro, hier wisst aber ihr am besten, wie das geht", hat sich der Bauherr dabei völlig auf seine Planerin und die Handwerker verlassen. Das Resultat freut Martha und Wilhelm Spirk heute noch jeden Tag: "fantastisch, wie harmonisch sich die alte Außenmauer in den neuen Zubau einfügt, damit haben wir gar nicht gerechnet." Eine perfekte Symbiose von Alt und Neu; keine harten Brüche, trotz sauberer Trennung der beiden Baukörper. Dafür sorgt auch das Farbkonzept: Zum Altbau hin werden die Farben im Pavillon dunkler.

    Auch die südseitig (zum Weingarten hin) vor den Gebäuden durchlaufende Terrasse reagiert auf den Unterschied: Vor dem Pavillon wurde Carrara-Marmor verlegt - derselbe Belag wie innen, nur rau statt glänzend - vor dem Kellerstöckl besteht die Terrasse aus Holz (Teak).

    Einladung zum Sterneschauen

    Was sich durch den Zubau für die Familie Spirk geändert hat? "Die Stube drinnen wird nur noch selten genützt", sagt Martha Spirk. Das Wohnen spielt sich jetzt im neu gewonnenen Freiraum ab. Licht kommt von hier nicht nur von links und rechts und vorne und hinten - sondern auch von oben. Die Oberlichten laden zum Sterneschauen ein. Und ist der Himmel einmal bedeckt, schaltet man einfach die LEDS oder die Halogenlichter ein, die in den Röhren versteckt sind.

    DANIELA BACHAL

    Was & Wer

    Projekt: 40 m2 Pavillon,60 m2 Terrassen. Bauzeit: 10. 2007 bis 3. 2008.

    Planung: Doris Dockner, Arch/Art Interior Architecture/Artworks; Krenngasse 21, Graz, Tel.(0 66 4) 2222 440

    Mehr Homestorys

    Mehr aus dem Web




      Energie vergleichen

      Energievergleich

       

      Online-Anzeigen-Tool

      Inserieren Sie jetzt in nur 6 Schritten Ihre Zeilenanzeige in der Kleinen Zeitung Weiter

      So viel kosten Baugründe in der Steiermark

      Fotolia

      Homestorys

      Foto: Oliver Wolf

      Wie wohnen Sie?

      Ein kuscheliges Sofakissen, ein alter Bilderrahmen vom Flohmarkt, nostalgisches Silberbesteck: Zeigen Sie uns Ihr liebstes Möbelstück!

       

      Immo & Wohnen-Newsletter

      Die neuesten Möbel-Trends für Ihr zu Hause, architektonische Gustostückerln und viel Service rund um Haus und Garten per E-Mail!

       

      Sicherheit für Ihr Heim

      Fotolia: remar

      Schon mit wenigen Maßnahmen an Ihrem Eigenheim können Sie Einbrechern die "Arbeit" erschweren.

       

      KLEINE.tv

      Burg Taggenbrunn: Kein Stein bleibt auf anderem

      Über St. Veit an der Glan thront derzeit eine der interessantesten Baust...Bewertet mit 5 Sternen

      Sprechstunde

      Umbau, Neubau oder Sanierung: Was auch immer Sie von einem Architekten wissen wollen: Schicken Sie Ihre Frage per E-Mail an die Kammer der Ziviltechniker für Steiermark und Kärnten. Die Antworten werden in regelmäßigen Abständen hier veröffentlicht.

       

      Immo-Fotoserien

      Haus und Hof 

      Haus und Hof

       

      Der Maler-Guide

      istock
       


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang