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  • 18. September 2014 23:49 Uhr | Als Startseite
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    Zuletzt aktualisiert: 07.04.2009 um 11:13 Uhr

    Kärntner Gemeinden setzen ein Zeichen

    Die Kärntner Gemeinden sind auch Bauherren und für die Errichtung öffentlicher Gebäude und Wohnungen zuständig. Viele von ihnen haben ein Zeichen gesetzt und sich für den heimischen Baustoff Holz entschieden. Sie sichern damit Arbeitsplätze und schaffen für ihre Bürger eine angenehme Wohn- und Arbeitsatmosphäre.

    Das Altenheim in Steinfeld punktet mit ansprechender Architektur in natürlichem Umfeld (Architekt: Wissounig)

    Foto © ThenyDas Altenheim in Steinfeld punktet mit ansprechender Architektur in natürlichem Umfeld (Architekt: Wissounig)

    KK Ökologisches Vorzeigeprojekt
    Die Volksschule Hermagor ist nicht nur ein Schulgebäude, sie ist ein Musterbeispiel für ökologisches Bauen. Der Bau aus heimischen Hölzern ist mit einer Photovoltaik-Anlage und einer Wohnraumbelüftung ausgestattet. Im Inneren sorgen Holz und Lehm für gesundes Wohlbefinden. - Interview mit Direktorin Ingeborg Pongratz.
    Wie sind Ihre Erfahrungen?
    Ingeborg Pongratz: Nach nun nahezu fünf Jahren in der neuen Volksschule kann, ja muss man sagen: Alle, die in unserer neuen "Holz-Schule" arbeiten und hier täglich "zur Schule gehen", fühlen sich einfach wohl!
    Die Klassen und Gänge sind mit Holzböden ausgestattet. Sind die Böden auch strapazfähig?
    Pongratz: Da hatten wir bei der Planung große Bedenken. Aber die sind jetzt völlig zerstreut. Unsere Holzböden sind geölt und noch immer sehr schön.
    Die Schule betreibt auch eine Photovoltaik-Anlage, deren Stromerzeugung man an einer Anzeige in der Aula ablesen kann. Interessieren sich die Kinder dafür?
    Pongratz: Die Anlage ist schon zur Selbstverständlichkeit geworden und wird nicht mehr so beachtet. Aber sie wird sehr häufig in den Unterricht eingebaut. Außerdem ist sie sehr wichtig bei unserem neuen Vorhaben. Wir bewerben uns für das Österreichische Umweltzeichen für Schulen. Der Elternverein bekommt eine jährliche Abgeltung für die Einspeisung des erzeugten Stromes ins KELAG-Netz, was wieder allen Schulkindern zugute kommt.
    Welche Kriterien muss man für die Erlangung des Umweltzeichens erfüllen?
    Pongratz: Sehr viele. Das beginnt bei der Gebäudehülle und den technischen Daten, da haben wir mit dem Holzbau schon sehr gute Voraussetzungen. Es reicht über Energieverbrauch, Einkauf, Abfallwirtschaft bis hin zu pädagogischen Inhalten. Das gesamte Lehrerteam einschließlich Schulwart ist - weit über die Unterrichtszeit hinaus - damit beschäftigt.

    KK 100 Wohneinheiten in Holzbauweise
    Die Stadtgemeinde Feldkirchen setzt im sozialen Wohnbau stark auf Holz. Ihr Engagement für den heimischen Baustoff brachte ihr auch die Auszeichnung "holzfreundlichste Gemeinde" Kärntens ein. - Interview mit Herwig Seiser, der zu dieser Zeit Hochbaureferent und Vizebürgermeister war.
    Wie viele Wohneinheiten wurden in Feldkirchen in Holzbauweise errichtet?
    Herwig Seiser: Wir haben 1999 mit dem ersten Bau begonnen, bis heute sind es mehr als 100 Wohneinheiten in vier Anlagen.
    Warum entscheidet man sich in Feldkirchen so häufig für den Baustoff Holz?
    Seiser: Es ist einerseits eine wirtschaftliche Überlegung. Wir haben mehrere Holzbaubetriebe und erfolgreiche Fertigteilhausproduzenten im Bezirk. Damit halten wir die Wertschöpfung in der Region. Wir haben uns schon lange vorher theotretisch mit dem mehrgeschoßigen Holzwohnbau beschäftigt und wollten das nun im gemeinnützigen Wohnbau in die Praxis umsetzen. Wir waren alle überzeugt, dass es sowohl ökologisch und ökonomisch als auch von der Wohnqualität her die richtige Entscheidung war.
    Gab es keine Vorbehalte?
    Seiser:Ganz am Anfang war eine gewisse Skepsis da, die hat sich aber sehr schnell gelegt. Die positiven Reaktionen der ersten Mieter haben uns motiviert weiterzumachen.
    Sie wohnen selbst auch in einer der Anlagen. Wie schaut Ihre persönliche Bilanz aus?
    Seiser: Wohnen mit Holz ist von der Wohnqualität, vom Raumklima her unvergleichlich – eine andere Dimension – und bezüglich der Betriebskosten äußerst attraktiv.
    Wann wird es in Feldkirchen die nächsten Wohnbau- Projekte in Holz geben?
    Seiser: Voraussichtlich 2010.


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    Foto

    Foto © Ronacher

    Schüler und Lehrpersonal fühlen sich sehr wohl in der aus Holz errichteten Schule in Hermagor - (Architekt: Ronacher)Foto © Ronacher

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