Gold und Glanz für die Ewigkeit
Neuvergoldungen und farbliche Fassungen von Objekten gehören in das Berufsprofil des Vergolders. Kunstsinn und kreatives Schaffen geben sich hier die Hand.

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Von den Pharaonengräbern bis hin zu den heutigen Werbeinschriften – die Vergoldung ist seit 2000 Jahren unveränderte Handwerkskunst mit traditionellen Rezepturen und historischen Materialien.Für die Individualität im Kunsthandwerk wurden mittlerweile auch Werkstoffe durch neue Technologien entwickelt.
Der Tätigkeitsbereich des Vergolders und Staffierersumfasst den Innen-und Außenbereich. Materialien wie Holz, Metalle, Stein, Gips, Papier bis hin zu Kunststoffen werden von ihm unter Anwendung verschiedenster Techniken mit hauchdünnen Goldblättchen belegt. Zur hohen Schule der Vergoldung zählt die Polimentvergoldung, eine Technik, mit der vor allem Skulpturen und Rahmen veredelt werden und die langjährige Erfahrung voraussetzt.
Aber auch die so genannte Ölvergoldung, die z. B. bei Kirchturmkreuzen und -kugeln zum Einsatz kommt und der Witterung viele Jahrzehnte standhalten muss, erfordert die speziell geschulte Hand des Vergolders. Der zweite Schwerpunkt, das Staffieren, umfasst die Techniken der farblichen Gestaltung von Oberflächen, wie z. B. das Fassen (Bemalen) von Skulpturen und das Marmorieren von Objekten. In der Steiermark gibt es nur mehr sechs Meisterbetriebe, die das traditionsreiche Handwerk in hoher Qualität ausüben.


















