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Zuletzt aktualisiert: 06.02.2009 um 12:12 Uhr

Alternativen werden Standards

War unlängst das Heizen mit Solarenergie und Co etwas für Öko-Freaks, ist es heute fixer Bestandteil bewusster Bauherren.

Andere Branchen können von Wachstumsraten, wie sie die heimische Solarindustrie zur Zeit erlebt, nur träumen

Foto © IstockAndere Branchen können von Wachstumsraten, wie sie die heimische Solarindustrie zur Zeit erlebt, nur träumen

Angesichts der explodierenden Preise für fossile Energieträger lohnt es sich, beim Heizen in alternative Energie zu investieren. Die Wahl der richtigen Heizung ist aber nicht so einfach. Ein wichtiges Thema der kommenden Häuslbauermesse wird daher das Heizen und das Sparen beim Heizen sein. "Um für den Kunden die optimale Anlage zu finden, müssen wir von seinen Gegebenheiten ausgehen", weiß Heizungsexperte Reinhold Duda der Firma Perhofer für Alternative Heizsysteme. Eine unverbindliche Expertenberatung ist umfangreich und beschäftigt sich mit der Beschaffenheit und dem Plan des Hauses, den speziellen Anforderungen des Kunden in punkto Wärmebedürfnis, einem Bodengutachten für Wärmepumpen, der Unterstützung bei der Einreichung einer Förderung und natürlich auch mit der Finanzierung. "Nur so kann man auf den persönlichen Bedarf des Kunden eingehen und die richtige Entscheidung treffen", so Duda.

Ein Topthema bei den meisten Sanierungen ist die Pelletheizung mit Solarunterstützung: "Weil sie eine automatische Heizung ist und der Kunde diesen Komfort nicht verlieren will", sagt der Heizungs- und Klimatechnikmeister Heinz Gassner von Maxonus. Pellets seien einfach in der Anlieferung und preislich stabil. Eine Pellet-Zentralheizung wird sowohl vom Land als auch vom Bund in Kooperation mit der Energieberatungsstelle gefördert.

Ein Topthema bei Neubauten sind Wärmepumpen in Kombination mit einer Solaranlage. Als Voraussetzung muss die Bodenbeschaffenheit passen, das Gebäude mit einem Niedrigtemperaturheizsystem (Fußboden- und Wandheizung) ausgerüstet und entsprechend gedämmt sein. "Teilsolare Heizsysteme sind auch bei bestehenden Heizungen optimal, nicht nur um Öl oder Pellets einzusparen, sondern auch, um die Heizungsanlage zu schonen", so Gassner. Ein Umstieg lohnt sich: für die Umwelt, das Klima und das Börserl. Mittlerweile ist die Nachfrage nach Öl und Gas so gering geworden, dass sie bald selbst zu "alternativen" Energieträgern gezählt werden könnten.


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