Das eigene kleine Windkraftwerk für zu Hause
Windenergie ist eine saubere und kostenlose Energie. Sie kommt vollkommen ohne Schadstoffemissionen aus und belastet die Umwelt in keiner Weise. Daher eignet sie sich auch ideal für den Einsatz im privaten Haushalt.

Foto © OdörferAber: Vor dem Kauf ist es wichtig, zu messen, wie hoch der Ertrag des Windrades sein wird
Fakten
Kostenpunkt inklusive Montage: 10.000 bis 12.000 Euro.
Die Stromkosten mit einem eigenen Windrad langfristig zu senken, liegt scheinbar im Trend: "Wir haben etwa hundert Anfragen pro Woche", sagt Susanne Schneider-Assion, geschäftsführende Gesellschafterin bei Odörfer Haustechnik. Mit ihren 1,8 Metern Durchmesser ist die getriebelose Windturbine "PlusLine Windtronics" zwar vergleichsweise winzig, aber je nach Lage kann sie bis zu 3000 kWh Strom pro Jahr erzeugen.
Geräuschlos
"Die Turbine generiert auch bei geringen Windgeschwindigkeiten geräuschlos Energie", sagt Projektleiter Johannes Wiener. "Trotzdem gibt es Gebiete, wie etwa der Großraum Graz oder die Südsteiermark, in denen sich das Aufstellen nicht lohnt." In einigen Regionen der Obersteiermark können Windturbinen ihr Potenzial gut entfalten, ein Windmesser schafft Klarheit in puncto Ertragsmöglichkeiten.
Prinzipiell ist das Aufstellen auf allen Dacharten oder frei auf Masten möglich, in Kärnten ist es auch für Siedlungsgebiete freigegeben. "Die Regelungen sind in den Bundesländern unterschiedlich und das letzte Wort hat immer der Bürgermeister", sagt Wiener.
Features
Die Aufstellung
Die Aufstellung ist auf allen Dacharten bzw. als Freiaufstellung auf Masten möglich. Die Anwendungsgebiete reichen von netzeinspeisenden Anlagen, Strom-Tankstellen und "Insellösungen" für Ferienhäuser oder Berghütten. Im gewerblichen Bereich kann die Windturbine zur Energierückgewinnung beispielsweise durch Montage in Lüftungsanlagen eingesetzt werden.

















