Mit Arbeit und Freude zur Blütenpracht
Der Juli bedeutet für Blumenschmuckbewerbe Hochsaison. Da blühen die Blumen am schönsten, wenn das Wetter mitspielt. Im Bezirk Leoben haben viele einen grünen Daumen.

Foto © KK In Kammern gibt es für die Teilnehmer am Bewerb natürlich Blumen
Die Blütenpracht, die mancherorts schon von Weitem zu sehen ist, ist unglaublich. Geranien, Sulfinia, Million Bells oder Zauberglöckchen, wie sie auch genannt werden, Kartoffelblumen, Pelargonien, aber auch durchaus Exotisches wie Palmen verschönern so manchen Balkon oder Garten. Und das ist nur ein kleiner Auszug aus dem vielfach fantasievoll angereicherten Gestaltungsrepertoire heimischer Hobbygärtner.
Und viele von ihnen wollen die Pracht nicht nur visuell mit Passanten teilen, sondern stellen sich auch orts- und landeseigenen Wettbewerben. Auch im Bezirk Leoben führen die meisten Gemeinden einen solchen Blumenschmuckwettbewerb durch.
Eine Premiere gibt es heuer im HerzBergLand, wie Markus Leitner verrät. Erstmals tun sich Trofaiach, Gai und Hafning zusammen und lassen den Blumenschmuck unter der Schirmherrschaft des Tourismusverbandes von einer Fachjury, der auch Vertreter der Gärtnereien Penger und Kainz angehören, bewerten. "Die Abschlussveranstaltung haben wir dann gemeinsam mit der Gemeinde St. Michael, wo die Gärtnerei Reisinger bewertet. St. Peter-Freienstein hat noch einen eigenen Bewerb, Traboch gar keinen", erzählt Leitner.
Touristischer Blickfang
Auch in Eisenerz wird kein Blumenschmuckbewerb durchgeführt. "Aus budgetären Gründen", wie es heißt. In Kammern hingegen ist der Bewerb schon zur Tradition geworden. "Es ist ja nicht so, dass nur die einzelnen Gebäude wunderschön ausschauen. Der gesamte Ort gewinnt, wenn sich die Bewohner so intensiv und mit viel Liebe um den Blumenschmuck kümmern", heißt es im Gemeindeamt.
Und das setzt sich fort. Auch in Niklasdorf wird es honoriert, wenn sich jemand durch schönen Blumenschmuck hervortut. "Wir machen natürlich nicht so einen großen Bewerb wie das Land, aber als Anerkennung für alle, die prämiert werden, machen wir mit denjenigen einen Ausflug. Erst letzte Woche waren wir in Wenigzell mit den Prämierten vom Vorjahr", lässt man im Gemeindeamt wissen.
Auch in Leoben nehmen jährlich an die 50 Personen oder Gruppen an einer stadtinternen Prämierung teil. Manche Städte, Märkte und Gemeinde nehmen auch am Landeswettbewerb teil. Wie auch in Mautern, wo jetzt Juroren unterwegs sind und die schönsten Arrangements für den Landesbewerb nominieren, wie Tourismusverband-Obfrau Hannelore Wölfler erklärt.













