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  • 30. Juli 2014 05:06 Uhr | Als Startseite
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    Zuletzt aktualisiert: 15.10.2013 um 09:12 UhrKommentare

    Beste Zeit zum Pflanzen

    Fünf Argumente, jetzt noch in die Stiefel zu schlüpfen, zum Spaten zu greifen und flott draufloszupflanzen. Von Biogärtner Karl Ploberger

    Foto ©

    Da ich die Gartenfreundinnen und Gartenfreunde seit Jahrzehnten kenne, weiß ich auch, dass viele jetzt zum Ende des Gartenjahres eine Abneigung gegen Herbstpflanzungen haben. Dabei ist der Herbst - entgegen althergebrachten Weisheiten - die beste Pflanzzeit überhaupt. Hier die wichtigsten Punkte, die dafür sprechen:

    1. Pflanzen gehen zur Ruhe. Wenn das Laub fällt, sind viele Nährstoffe (Zucker, Stärke) in Rinde und Wurzeln gespeichert. Der Tank fürs Wachstum im kommenden Jahr ist also gefüllt. Werden Laubgehölze nun gesetzt, starten sie im Frühjahr gleich mit einem Turbo.

    2. Weniger gießen. Für alle "intelligenten Faulen" ist das wahrscheinlich das Hauptargument für die Herbstpflanzung, auch wenn sie jetzt noch einmal in die Hände spucken müssen. Denn, wer nun eine Rose setzt, der wird sie im kommenden Jahr nur noch wenig gießen müssen, die Pflanze ist dann schon bestens eingewurzelt.

    3. Pflanzen sind preisgünstiger. Wurzelnackte Pflanzen bekommt man zwar nicht mehr überall, im Versand sind sie bei Rosen aber noch üblich. Laubgehölze für Hecken und Wildsträucher werden aber auch noch vielerorts ohne Erde verkauft. Diese Gehölze sind deutlich billiger. Aber auch sogenannte Containerpflanzen, also solche im Topf, sind nun überall preiswerter. Landauf, landab ist in den Baumschulen Abverkauf, es werden bis zu 50 Prozent Rabatt gewährt.

    4. Man kann große Gehölze pflanzen. Heute werden zwar oft Ballenpflanzen mitten im Sommer gesetzt - ohne Rücksicht darauf, dass diese Bäume dann jahrelang darunter leiden und kein rechtes Fortkommen haben. Der Idealfall ist für große Gehölze (ohne Topf) eine Pflanzung im Herbst. Es ist nicht nur für den Wuchs besser, die Bäume lassen sich obendrein auch leichter transportieren.

    5. Stabiles Herbstwetter. Sehr oft herrscht im Herbst das ideale Gartenwetter. Der Boden ist nicht zu trocken und nicht zu nass, es regnet meist nicht allzu stark. Somit kann ideal gegraben werden, ohne dass durch Verdichtung viel Schaden angerichtet wird. Im Frühjahr dauert es oft sehr lange, bis nach der Winterfeuchte die Erde richtig abgetrocknet ist und bearbeitet werden kann.

    Pflanzanleitung

    Das ist beim Pflanzen generell zu beachten:

    1. Das Pflanzloch wird immer doppelt so groß ausgraben, wie der Wurzelballen Umfang hat.

    2. Nicht vergessen, die Erde im Untergrund gut zu lockern, damit keine Staunässe entsteht.

    3. Dann Kompost einmischen und Hornspäne einstreuen.

    4. Niemals tiefer setzen, als die Pflanze zuvor stand.

    5. Die Erde wird vorsichtig festgetreten, danach alles gut einschlämmen.

    6. Schließlich wird der Boden mit Mulch bedeckt.


    Leserfragen

    Wie lange soll ich meine Amaryllis jetzt noch gießen? Robert Scherndl

    Amaryllis, die zwischen Oktober und Jänner gepflanzt werden, gießt (und düngt) man bis August/September. Dann beginnt die Ruhezeit und die Blätter ziehen ein. Ab Dezember/Jänner kommt die Pflanze wieder ins warme Zimmer. Ich topfe übrigens nur alle drei Jahre um.

    Kann man jetzt noch Vogerlsalat aussäen? Jaqueline Landris

    An sich ist es schon recht spät. In einem Frühbeet mit Fernstern geht es vielleicht noch, die Betonung liegt deshalb auf ?vielleicht“, weil es stark von der Witterung abhängt. Aber es werden auch Jungpflanzen angeboten, auf diese kann man sicherheitshalber immer zurückgreifen.

    Sie haben von einem duftenden Herbststrauch geschwärmt. Bernhard Schausberger

    Der im Herbst herrlich blühende und stark duftende Strauch, den ich jedem ans Herz legen kann, heißt ?Sieben Söhne des Himmels“-Strauch (Heptacodium jasminoides).

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