Gärten der Erinnerung in Natur pur
Allerheiligen ist die Zeit, in der die Gräber liebevoll gepflegt werden: Wir präsentieren die neuesten Trends bei der Bepflanzung der Grabstätten.

Foto © Helena Wallner
Die Gestaltung der Gräber hat sich enorm gewandelt, ein unglaublicher Variantenreichtum bietet sich an. Hier fünf Ideen für die "letzten Gärten".
1. Immergrüne Teppiche. Um die Pflege zu vereinfachen, sind die grünen Teppiche aus Pflanzen immer mehr im Vormarsch. Efeu steht hier an oberster Stelle, ist er doch mit seinen unterschiedlichen Blattfarben so vielfältig. Im Halbschatten ebenfalls beliebt: Immergrüne, etwa der kleinblättrige Illex. Wer jetzt darunter Zwiebeln setzt, kann im Frühjahr mit prachtvollen blühenden Arrangements rechnen.
2. Kies als ewiger Bodendecker. In den unterschiedlichsten Grautönen, in Weiß und Tiefschwarz gibt es die kleinen Steine. Zuvor den Boden glattrechen, mit Unkrautvlies bedecken und den Kies mindestens fünf Zentimeter dick aufschichten. Wer dazwischen Grün haben möchte, kann in dieses karge Substrat Dachwurz setzen.
3. Gehölze, die klein bleiben. Ganz wichtig für eine Grabgestaltung sind kleine Gehölze, die aber nicht ständig geschnitten werden müssen. Im Vormarsch und auch vielerorts zu finden sind die sogenannten "Hexenbesen", unterschiedliche Laub- und Nadelgehölze, die nur ganz langsam wachsen und wunderbare Akzente setzen.
4. Tradition gehört dazu. Stiefmütterchen mit ihren ersten Blüten am Ende eines Gartenjahres und der Blütenpracht am Beginn des neuen Gartenjahres stehen ganz hoch im Kurs. Nicht zu vergessen die traditionellen Chrysanthemen und Eriken.
5. Natur bleibt im Trend. Bei den Gestecken gilt seit Jahren Natur pur. Reisig mit Zapfen, getrockneten Fruchtständen und Samenkapseln sind ideale Dekorationen, die den ganzen Winter über das Grab schmücken.












