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    Zuletzt aktualisiert: 03.07.2012 um 11:37 UhrKommentare

    Der Rasen für Sieger

    Schön, dicht und saftig grün, so soll der Rasen sein. Biogärtner Karl Ploberger verrät hier die sieben wichtigsten Punkte, mit denen es auch Hobbygärtnern gelingt, dem großen Vorbild England nachzueifern.

    Foto © Andrea Krawczyk - Fotolia.com

    Der grüne Rasen, auf dem es bei der Euro 2012 nun so oft um Sieg oder Niederlage ging, das ist die eine Seite. Doch auch dort, wo das runde Leder nicht rollt, sollte das Stück Grün gesund und voller Kraft durch den Sommer kommen. Hier die sieben wichtigsten Tipps für die Sommerkur Ihres Gartenrasens:

    Düngen

    Ende Juni/Anfang Juli ist die beste Zeit, um den Rasen noch einmal zu düngen. Neben der Frühjahrs- und der Herbstdüngung ist diese Versorgung des Rasens mit Nährstoffen extrem wichtig. Organischer, also Bio-Dünger, wirkt am sanftesten und versorgt die Rasenpflänzchen über Wochen mit den wichtigsten Mineralien. Der große Vorteil dieser Dünger: Ein Verbrennen der Pflänzchen ist fast ausgeschlossen, dennoch lautet die Regel: Nie überdüngen!

    Mähen

    Gerade im Sommer mit den oft extrem heißen Tagen ist es wichtig, dass der Rasen nicht zu niedrig gemäht wird. Stufe vier ist das unterste Maß, besser ist jetzt sogar Stufe fünf, da dann der Boden beschattet ist und weniger rasch austrocknet.

    Bewässern

    Gleichmäßiger, wiederkehrender Regen ist die ideale Voraussetzung für einen schönen, dichten und saftig grünen Rasen. Tagelange Hitze und dann ein Gewitterregen bringen kaum etwas, denn das Wasser fließt ab und versickert nicht. Den Rasensprenger sollten Sie nur einschalten, wenn er mindestens drei, vier Stunden läuft.

    Ausbessern

    Kahle Stellen kann man punktuell mit Rasennachsaatmischungen oder mit den sogenannten Rasenpflastern ausbessern - Substrat, Dünger und Saatgut sind da bereits vorgemischt. Den Boden auflockern, nachsäen, festtreten und ab dann die Stelle regelmäßig feucht halten.

    Belüften

    Nach längeren Regenperioden kann auch jetzt vertikutiert werden, wenn die Oberfläche wieder abgetrocknet ist. Besser ist aber jetzt das "Aerifizieren", dabei werden fünf bis acht Zentimeter tiefe Stacheln in den Rasen gestochen und anschließend mit Quarzsand verfüllt. Dadurch wird der Rasen nachhaltig belüftet und die Staunässe verringert sich.

    Unkraut

    Die beste Wildkrautbremse ist die Düngung und das nicht zu niedrige Mähen - dann setzen sich die Gräser durch die größere Wuchskraft von selbst gegen die Unkräuter durch. Gundelrebe & Co können Sie auch punktuell ausreißen, dann wird nachgesät.

    Neuanlagen

    Dafür ist der Sommer die ungünstigste Zeit, denn nun muss bei Trockenheit ständig gewässert werden. Wenn es sich vermeiden lässt, sollte mit der Neuanlage von Rasen zugewartet werden. Rollrasen wächst besser, kann nach wenigen Tagen benützt werden, ist aber deutlich teurer. Auch hier ist das Wässern das Um und Auf.


    Richtig mähen

    Wer seinen Rasen schonen möchte, sollte die Klingen des Rasenmähers schärfen. Denn stumpfe Schneidwerkzeuge können die Pflanzen ausreißen. Außerdem wird das Gras nicht glatt abgeschnitten, sondern angerissen und gequetscht. Dadurch werden die Pflanzen anfälliger für Krankheiten.

    Foto

    Foto © Ploberger

    Bild vergrößernAlles, was man zur Rasenpflege brauchtFoto © Ploberger

    Tipp fürs Sprenkeln

    Beim Wässern des Rasens sollten Hobbygärtner nicht übertreiben. Zu langes Besprenkeln kann Nährstoffe ausschwemmen. Zu viel Feuchtigkeit wird mit einer Drainage abgeführt, damit sich kein Moos bildet. Wer regelmäßig mit einer Gartenforke Löcher in den Boden sticht, verhindert außerdem, dass sich der Rasen verdichtet.

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