Hängende Gärten im Zimmer
Keinen Platz für Pflanzen in der Wohnung? Mit den "Sky Planters" wird die Decke zum Blumenbeet. Zugleich sind die grünen Lieblinge auch vor Haustieren geschützt.

Foto © boskke.comZimmerpflanzen mal anders
Seit sich die Designer Jake und Patrick Morris dem Gärtnern in den eigenen vier Wänden angenommen haben, hat das Wort Hängepflanzen eine ganz neue Bedeutung bekommen. Die beiden Neuseeländer stellen mit ihren "Sky Planters" die Welt der Zimmerpflanzen auf den Kopf.
Der Clou an ihrem System ist nämlich, dass die Blumen kopfüber an Drahtschnüren von der Decke baumeln. Selbst wer wenig Platz in der Wohnung oder zu schmale Fensterbänke hat, kann sich jetzt einen Zimmerdschungel anlegen, denn am Plafond ist immer ein Plätzchen frei.
Luftiger Schutz
Außerdem legt die Idee vierbeinigen Mitbewohnern, die Blumentöpfe von Natur aus tierisch interessant finden und gerne frisches Blattwerk schnabulieren, das Handwerk. Abdeckungen schützen davor, dass Erde aus den Töpfen auf den Fußboden fällt, gegossen werden die hängenden Gärten von oben.
Auch das eingebaute Reservoirsystem ist eine clevere Idee, wenn man nicht viel Zeit für die Topfpflanzenpflege hat. Während überschüssiges Gießwasser sonst verdunstet oder ausrinnt, gibt es das Wasser langsam und nach Bedarf direkt an die Wurzeln der Pflanze ab. So sollen sich 80 Prozent Wasser sparen lassen.
Laut Hersteller sollen Pflanzen wie Orchideen, Geranien, Farne oder Efeu kopfüber putzmunter gedeihen, auch Erdbeeren und sogar so manches Gemüse soll sich gerne von unten ernten lassen. Mit den ungewöhnlichen Wuchsbedingungen kommen auch Kräuter wie Fenchel, Minze oder Petersilie zurecht, mit denen man einen Küchengarten im Idealfall direkt über dem Herd anlegen kann.
Features
Fakten
Die "Sky Planters" aus Keramik oder recyceltem Kunststoff sind in drei Größen ab 17 Euro zu haben.











