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    Zuletzt aktualisiert: 01.03.2012 um 09:10 UhrKommentare

    Die Narzisse - Der Liebling der Dichter

    Unter den ersehnten Frühlingsboten haben Narzissen eine besondere Stellung. Die elegante Erscheinung der Dichternarzisse sticht dabei besonders hervor.

    Foto © Fotolia: BlickReflex.de

    Narzissen aus der Familie der Amaryllisgewächse zählen zu den beliebtesten und auch bekanntesten Frühlingsblumen. Eine der bekanntesten Vertreterinnen ist die Dichternarzisse (Narcissus poeticus), auch Weiße Narzisse genannt, sie erblüht Jahr für Jahr nicht nur in unseren Gärten, sondern ist auch als Wildpflanze zu finden. Ihr ist zudem das größte Frühlingsfest Österreichs im Ausseerland gewidmet.

    Schlicht und elegant

    Sie kommt aus der Heimat der Klassiker, dem Mittelmeerraum, und man sagt ihr dort eine Gartennutzung schon seit Jahrtausenden nach. Mit ihrem schlichten Weiß und der eleganten Erscheinung, aber vor allem mit ihrem köstlichen Duft hat sie schon die Dichter der griechischen Antike betört.

    Bei den Römern wiederum schildert Ovid in seinen Metamorphosen die Sage von Narcissus, einen attraktiven jungen Mann, der seine Verehrerinnen kühl abwies. So auch die Nymphe Echo, die sich sehr in ihn verliebt hatte. Er war dabei so kaltherzig, dass er den Zorn der Göttin Nemesis auf sich zog. Zur Strafe verliebte er sich beim Trinken aus einer Quelle in sein eigenes Spiegelbild im Wasser. Narcissus wollte es umarmen, aber es war nicht fassbar. An dieser unstillbaren Liebe zu sich selbst ging er zugrunde. Die Götter hatten Mitleid und verwandelten ihn in eine wunderschöne Blume - die Narzisse.

    Dichter- und Reifrocknarzissen

    Während der Renaissance wurde es in Mittel- und Zentraleuropa üblich, Gärten und Parkanlagen mit möglichst exotischen Zierpflanzen zu gestalten. In der als orientalische Periode bezeichneten Zeit von 1560 bis 1620 hat man aus dem südlichen und südöstlichen Europa vor allem Tulpen, Hyazinthen sowie Narzissen eingeführt.

    Zwar gelangte die Narzisse nicht zu jener Popularität wie die Tulpe, die sich in Holland zum begehrten Spekulationsobjekt entwickelte und die sogenannte Tulpenmanie auslöste. Man baute aber bereits im größeren Stile Trompetennarzissen an und verkaufte Dichter- und Reifrocknarzissen. Auch erste gefüllte Narzissen wurden aus Istanbul importiert.

    Im frühbarocken Garten zählte die Narzisse gemeinsam mit den Tulpen zu den wichtigsten Blütenprachtpflanzen im Frühjahr. Ein Katalog einer holländischen Gärtnerei aus dem Jahre 1739 zählte bereits 50 Sorten auf, darunter mit 'Soleil d'Or' eine Sorte, die bis heute im Handel erhältlich ist. Die erste Narzissenkonferenz veranstaltete die Royal Horticultural Society 1884 in Großbritannien.

    Heute gibt es mehr als 24.000 Kulturformen. Im Spätwinter und Frühjahr gehören Narzissen zu den wichtigsten Pflanzen des Blumenhandels. Die Dichternarzissen blühen etwas später als die meisten gängigen Narzissen, in der Regel erst Ende April bis Anfang Mai. Ihr gefärbter Saum ist geschaffen zum Anlocken von Insekten. Die Pflanze wird auch wegen ihrer Anspruchslosigkeit und der Freude am selbstständigen Verwildern geschätzt.


    Zur Pflege der Narzisse

    Narzissen mögen sonnige Standorte. Sobald sich Blätter und Knospen zeigen, wird gedüngt.

    Das Laub nach der Blüte niemals abschneiden, es muss einziehen, weil die Zwiebel Energie für das nächste Jahr braucht.

    Diese Frühlingsboten sind ideal gegen Wühlmäuse, die in den Zwiebeln enthaltenen Stoffe halten die Nager fern.

    So riecht der Frühling

    Nicht nur bestimmte Narzissen verströmen ihren Duft, im Frühjahr betört uns eine ganze Blumenpalette.

    Veilchen. Das zierliche Veilchen macht mit intensivem Duft, den die violetten Blüten verströmen, aufmerksam.

    Hyazinthen. Die Pflanzen aus der Familie der Spargelgewächse riechen am intensivsten.

    Maiglöckchen. Die Blume mit dem wohl edelsten Duft.

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