Das Garteln startet gemächlich: die ersten Handgriffe
Die ersten zarten Frühlingstage sind Tage zum Genießen. Gärtnerregel: Erst wenn an den Stiefeln keine Erde mehr kleben bleibt, dann dürfen die Beete bearbeitet werden.

Foto © Pilch
Narzissen, Tulpen, Krokusse und Primeln starten am Balkon und auf der Terrasse in den Frühling. Solche bunten Kisterln und Schalen bringen für lange Zeit Farbe. In den nächsten Wochen kann man Verblühtes immer wieder ersetzen. Wer Vergissmeinnicht dazwischen pflanzt, sorgt von vorneherein für Lückenfüller, wenn die ersten Frühblüher verwelkt sind.
Die abgeblühten Pflanzen nicht wegwerfen, sondern einziehen lassen und in den Garten setzen - sie blühen dort in den kommenden Jahren wieder. Auch einige Kräuter wie Schnittlauch lassen sich bereits im Freien kultivieren. Im Garten kann man vorsichtig das Laub entfernen, wo Schneeglöckchen und Winterling herauskommen wollen.
Aussaat
Für die Aussaat von Tomaten, Paprika und Chili auf der Fensterbank ist es an der Zeit. Dafür nur frische Aussaaterde verwenden. Die Saat warm stellen und bis zum Keimen auf der Fensterbank abdecken, dann gut lüften. Apropos Fensterbank: Zimmerpflanzen sollten ab nun wieder gedüngt werden.
Schnitt
Zeit für den Obstbaumschnitt! Nur Experten sollten die Bäume schneiden. Durch falschen Schnitt kann viel Schaden angerichtet werden. Schnittkurse besuchen, ist angeraten. Gartenbau- und Siedlervereine bieten sie jetzt allerorten an. Eine Faustregel zum Obstbaumschnitt: Nie mehr als ein Drittel an Ästen abschneiden, sonst gibt es übermäßiges Wachstum.
Schneckenbekämpfung
Ist der Garten komplett schneefrei, dann die erste Bekämpfung der Schnecken mit biologischen Mitteln (auf Eisen-III-Phosphat-Basis) durchführen. Je zeitiger man startet, desto wirksamer ist die Bekämpfungsmaßnahme.
Features
Buchtipp
"Garten ist Leidenschaft" nennt sich das Buch von Autorin Anja Maubach und Fotograf Ferdinand von Luckner (blv, 29,95 Euro). Noch nie sei das Gärtnern so vielschichtig und spannend dargestellt worden, wird gelobt, eine Anleitung für die leidenschaftliche Beziehung mit dem eigenen Garten.











