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Zuletzt aktualisiert: 21.11.2011 um 15:21 UhrKommentare

Zeit der Weihnachtssterne hat begonnen

Der Weihnachtsstern ist nicht ganz unempfindlich: Aufpassen beim Transport, damit er sich nicht verkühlt, keine Staunässe, keine Zugluft. Mit lauwarmem Wasser gießen und jede Woche düngen, dann hält der Stern garantiert bis Weihnachten.

Foto © APA

Die Saison für Weihnachtssterne läuft auf Hochtouren. Der Advent hat begonnen, und Blumengeschäfte, Gartencenter und Discounter bieten das Wolfsmilchgewächs in den verschiedensten Farben an. Rot ist jedoch auch heuer, wie in jedem Jahr, die mit Abstand beliebteste Farbe für Weihnachtssterne.

Der aus Mexiko stammende Weihnachtsstern wurde erstmals 1834 in einer deutschen Gartenzeitung beschrieben und 1902 im Handel eingeführt. In Deutschland wurde er um 1950 herum erstmals als Topfpflanze kultiviert. Heute gilt er als Deutschlands meistverkaufte Zimmerpflanze: Der Weihnachtsstern schafft in den wenigen Wochen bis Weihnachten einen höheren Absatz als jede andere, teils ganzjährig angebotene Zimmerpflanze. Bundesweit gehen jedes Jahr 35 bis 37 Millionen Weihnachtssterne über die Ladentheke. Dabei reicht die Farbpalette von weiß über pink bis zum dunklen rot, und die Größe von knapp zehn Zentimeter großen Ministernen bis zu über ein Meter großen Stämmchen. "Verbraucher lieben die Abwechselung", sagte Pallasch.

Verdunkeln

Der Weihnachtsstern blüht nur, wenn die Tage kurz und die Nächte lang sind. Damit sich die unscheinbaren Blüten bilden sowie die farbenprächtigen Hochblätter, die sie wie ein sternförmiger Kranz umgeben, braucht die Pflanze knapp zwei Monate lang täglich mehr als zwölf Stunden absolute Dunkelheit. In unseren Breiten ist das erst ab Ende Oktober der Fall. Die Gärtnereien setzen daher in ihren Gewächshäusern Verdunklungsanlagen ein, um den Blühbeginn nach vorne zu ziehen.

Hobbygärtner können eine Pflanze wieder zum Blühen bekommen, wenn sie ebenfalls diese zwölf Stunden Dunkelheit über mehrere Wochen sicherstellen können. Da jedoch schon eine Straßenlaterne vor dem Fenster oder das kurze Anknipsen einer Zimmerlampe den Blühimpuls unterbricht, sind bei Hobbygärtnern meist nur grüne Pflanzen zu finden.


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