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    Zuletzt aktualisiert: 06.09.2010 um 12:12 UhrKommentare

    Was wurde aus der Miniermotte?

    Seit 1993 knabbert die Motte an Grazer Rosskastanien. Heute ist der Kampf gegen den Schädling nicht gewonnen, aber unter Kontrolle.

    Grazer Rosskastanien werden in Graz mit Dimilin gegen Miniermotten-Befall bespritzt.

    Foto © KLZ / ScheriauGrazer Rosskastanien werden in Graz mit Dimilin gegen Miniermotten-Befall bespritzt.

    Ja, auch heuer erleben die Grazer Rosskastanienbäume einen verfrühten Herbst, hat sich so manches Blatt jetzt schon braun gefärbt. Schuld daran ist die fünf Millimeter kleine, gefräßige Miniermotte, die im Jahr 1993 ihren Weg nach Graz fand. Seit 1997 sagt man den Kastanienfressern den Kampf an. Alle Jahre wieder gibt es im Frühling Spritzaktionen mit dem Pflanzenschutzmittel Dimilin.

    Einige Experten hatten damals noch einen erfolglosen Kampf befürchtet, da die Motte nach einiger Zeit resistent gegen das chemische Mittel würde und es zu massiven Schäden und Baumsterben kommen könnte. In den letzten Jahren legte sich die Aufregung rund um den Schädling zwar, doch verschwunden ist die Miniermotte nicht.

    Einsatz von Dimilin stark eingeschränkt

    "Die Vermutung der Fachkreise, dass es zu akuten Ausfällen von Rosskastanien kommen wird, hat sich als falsch erwiesen", ist Robert Grill, Referatsleiter für Grünraum und Gewässer in der Stadt erleichtert: "Viele Bäume sehen zwar schwach aus, es liegen aber keine massiven Schäden vor. Die Population der Miniermotte ist nicht geschrumpft, aber wir wissen jetzt, dass sie keine unmittelbare Gefahr darstellt. Aus diesem Grund haben wir den Einsatz von Dimilin auch drastisch eingeschränkt."

    Titus Laffer, Leiter des Baumtrupps der Wirtschaftsbetriebe, erzählt, dass "die Spritzungen nur mehr im innerstädtischen Bereich, also rund um den Stadtpark und in den Hauptalleen, durchgeführt werden. Heuer waren es 770 Bäume, die wir behandelt haben." Im Jahr 1997 waren es noch 2000 der 3000 Grazer Rosskastanien. "Vor allem die strenge Laubentfernung verhindert schlimmere Schäden", fügt er hinzu. "Ja, wir haben inzwischen gelernt, mit dem Schädling umzugehen."

    ANNA KOHLMAIER

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