Im Mai ans Düngen denken

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Wenn Sommerblumen üppig blühen sollen, brauchen sie jetzt Dünger. Die Vorräte in Erde und Topfballen sind längst verbraucht, und die Blühfreude lässt nach. Mineraldünger sorgt für rasche Abhilfe, empfehlen Gartenexperten. Organischer Dünger ist weniger gut geeignet, den er muss erst von Mikroorganismen zerlegt und aufgeschlossen werden.
In Kästen und Kübeln ist die Menge der Mikroorganismen aber begrenzt. Daher liegen Substanzen wie Hornspäne, Rizinusschrot und Knochenmehl in Gefäßen sehr viel länger als im gewachsenen Boden, und die Nährstoffe, die in ihnen gebunden sind, stehen den Pflanzen nicht zur Verfügung.
Flüssige Mineraldünger, die mit dem Gießwasser ausgebracht werden, können dagegen umgehend aufgenommen werden. Bei starker Unterversorgung lässt sich damit sogar über das Blatt düngen. Das heißt, die ganzen Pflanzen werden mit einer schwacher dosierten Düngerlösung überbraust. Das Laub nimmt die Mineralstoffe unmittelbar auf. Bei Sonne und bei pilzanfälligen Arten wie den Begonien ist Blattdüngung aber tabu.
Wer statt der Flüssigdüngung Granulat ausbringt, muss behutsam verteilen. Sogenannte "Düngernester" führen andernfalls zu unerwünscht hohen Konzentrationen und können die Pflanzen schädigen. Bequem sind Langzeitdünger und Düngerstäbchen. Sie geben ihre Nährstoffe über einen längeren Zeitraum sehr gleichmäßig ab.











