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    Zuletzt aktualisiert: 04.01.2010 um 15:48 UhrKommentare

    Bonsai: Der Baum im Topf

    Bonsais entstehen aus Pflanzen, die in der Natur zu meterhohen Bäumen heranwachsen. Durch menschlichen Eingriff sollen Bonsai-Pflanzen eine Höhe von einem Meter nicht überschreiten, Miniatur-Bonsais dürfen gar nur 12 Zentimeter hoch werden.

    Mit viel Liebe könnten Bonsais auch bis zu 100 Jahre alt werden wie dieser "kleine" Japaner

    Foto © APAMit viel Liebe könnten Bonsais auch bis zu 100 Jahre alt werden wie dieser "kleine" Japaner

    Grundsätzlich eignen sich alle heimischen Gehölzarten für den Garten-Bonsai. In ihrer japanischen Heimat ist die Bonsai-Zucht eine religiös-philosophische Kunstform, dort werden Bonsai-Pflanzen über Generationen gepflegt. Der Europäer möchte ein schönes Miniatur-Bäumchen betrachten, jedoch nicht erst Jahrzehnte auf einen Erfolg warten. Dafür eignen sich schnell und mittelschnell wachsende Gehölze. Schnellwüchsig bedeutet allerdings, dass man auch hier die Muße aufbringen muss, zwei bis drei Jahre auf ein erstes ansprechendes Ergebnis warten zu können.

    Pflege

    Der Garten-Bonsai sollte nicht lieblos in irgendeinen Topf gesteckt werden. Bonsai-Schalen bilden die "Mutter Erde" unseres Bäumchens und symbolisieren die natürliche Umgebung der Bonsai-Pflanzen. Erdfarben passen immer, eine türkisfarbene Schale kann bei einer Weide einen Bachlauf charakterisieren. Generell halten glasierte Schalen die Feuchtigkeit länger im begrenzten Erdreich.

    Ein würdiger Standort für unseren Garten-Bonsai hat einen ruhigen Hintergrund, die optimale Betrachtungshöhe liegt zwischen 80 und 120 Zentimetern. Frisch umgetopfte Bonsai-Pflanzen schützt man vor starkem Regen und Wind, um ein Ausspülen des noch lockeren Erdreichs zu verhindern. Ein Dachüberstand oder eine geschützte Ecke reichen meist schon. Lichtbedürftige Bäumchen sollten in Südlage stehen, die im Sommer einer leichten Schattierung bedarf. Für anspruchslosere Sorten eignen sich Ost- oder Westlagen.

    Tauchbad willkommen

    Umgetopft wird im Frühjahr oder im Herbst. Ziel ist die Erneuerung des Erdreichs mit spezieller Bonsai-Erde und ein Rückschnitt der Wurzelmasse. Auf Grund des begrenzten Erdreichs müssen Bonsai Pflanzen mindestens einmal täglich mit einem leichten Sprühregen gewässert werden, herkömmliches Gießen schwemmt die Erde weg. Ab und zu gönnt man seinem Bäumchen ein Tauchbad. Düngen kann man den Garten-Bonsai mit herkömmlichem organischen Dünger für Zimmerpflanzen. Gedüngt wird in feuchter Erde, während der Blütezeit kann das Düngen in der Regel eingestellt werden.

    Der Rückschnitt der Bonsai Pflanzen dient in erster Linie der Formgebung und regt die Bildung einer dichten Krone an. Jeder Schnitt ist mit Bedacht durchzuführen. Ist die Form einmal hin, kann es Jahre dauern bis man wieder eine ansprechende Form hat. Daneben dienen auch Drähte und Schnüre der Formgebung. Der Stamm kann in eine bestimmte Form oder Äste in eine bestimmte Richtung gelenkt werden.

    Heimische winterharte Gehölze überwintern geschützt vor zu starkem Schneefall problemlos im Freien. Die Bäumchen werden reichlich mit Laub abgedeckt oder mit Torf eingefüttert, um die Wurzeln frostfrei zu halten. Der ideale Winterplatz ist hell und schützt den Garten-Bonsai vor starkem Regen, Schneefall und Wind.


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