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Zuletzt aktualisiert: 31.08.2009 um 18:28 UhrKommentare

Herlinde Kaimbacher wurde Blumenolympiade Bezirkssiegerin

Bis zu drei Stunden täglich ist Herlinde Kaimbacher mit Blumen beschäftigt. Dafür erntete sie jetzt den Gemeindesieg bei der Blumenolympiade.

Herlinde Kaimbacher mit ihrer Blumenpracht

Foto © MonsbergerHerlinde Kaimbacher mit ihrer Blumenpracht

Ein wahres Meer aus Blumen und Pflanzen sprießt rund um das Haus der Pensionistin Herlinde Kaimbacher (70) in der Gemeinde St. Georgen. Ihr täglich stundenlanger Einsatz hat sich für Kaimbacher nun ausgezahlt: Bei der Blumenolympiade der Fördergemeinschaft Garten und der Kleinen Zeitung hat sie jetzt den Gemeindesieg in der Kategorie "Bauernhöfe und Buschenschank" verdient. Auch heuer wieder wurden viele Hobbygärtner beim Wettbewerb zum Mitmachen animiert.

"Ich konnte es kaum glauben, dass ich wirklich Gemeindesiegerin geworden bin", freut sich die gebürtige St. Georgenerin. Am Grundstück von Frau Kaimbacher sieht man unzählige verschiedenste bunte Blumen soweit das Auge reicht. Vor zwei Jahren belegte Kaimbacher bei der Blumenolympiade noch den dritten Platz im Bezirk und den ersten Platz in der Gemeinde St. Georgen. Dieses Mal konnte sie sogar den Sieg einfahren.

Mehr als nur ein Hobby

Die Natur liebte Kaimbacher schon als kleines Kind. Doch als Bäuerin hatte sie in der Vergangenheit so gut wie nie Zeit, sich der Pflege von Blumen und Pflanzen zu widmen. "Heute sind die Blumen mein Hobby und ich kann mich da so richtig austoben", so Kaimbacher.

In der Gemeinde St. Georgen gab es bereits im Jahr 1992 eine so genannte Blumenschmuck-Aktion, die Kaimbacher zum mitmachen animierte. "Ich war von Anfang an dabei. Natürlich ist das ein großer Aufwand und kostet auch Geld, doch ich liebe Blumen", so die St. Georgenerin. Im Durchschnitt drei Stunden täglich bringt Kaimbacher Zeit für das Gießen, Ausjäten, Düngen und Nachsetzen der Blumen auf. Dabei verrät sie, dass sie für ihre Blumen bisher nur preisgünstige Erde und Dünger verwendet hat.

Die liebevolle Pflege und das regelmäßige Gießen sind laut Kaimbacher schon eher ausschlaggebend für das schöne Blumenergebnis. Aber auch der 70-Jährigen machen trotz ihres "grünen Daumens" einige Pflanzen kleine Probleme. Wider Erwarten gibt es im Garten von Herlinde Kaimbacher einen Blumenstock, der noch nie geblüht hat, und mit dem sie dann manchmal ein klein wenig schimpft.

Doch für die St. Georgener Pensionistin gibt es keine Blume oder Pflanze, die sie nicht mag. "Meine Lieblingsblumen sind die Fuchsien. Die wachsen hier auf meinem Grundstück in St. Georgen nur auf der Ostseite, weil sie keine Nachmittagssonne mögen", erzählt Kaimbacher.

"Lebensenergie tanken"

Die Gemeindesiegerin will sich auch in Zukunft weiter ihrer wunderschönen Blumenpracht widmen. "Denn bei dieser Arbeit - oder besser gesagt bei diesem Hobby - kann ich mich so richtig erholen und neue Lebensenergie tanken", sagt Kaimbacher.

Damit könnte die St. Georgenerin auch in Zukunft mit ihrer Blumenpracht wieder auf sich aufmerksam machen und eine Spitzenposition für die Gemeinde einfahren. Vorerst zeigt sich die 70-Jährige aber mit dem Gemeindesieg zufrieden.

SABINE MONSBERGER

Fakten

Geschichte. Die Kärntner Blumenolympiade der Fördergemeinschaft Garten und der "Kleinen Zeitung" geht heuer bereits in ihr zwölftes blühendes Jahr.

Teilnehmer. Insgesamt sind beim heurigen Bewerb rund 90 Gemeinden und 4000 Einzelteilnehmer mit von der Partie.

Heute. In der aktuellen Ausgabe stellen wir die Gemeindesieger der jeweiligen Regionen vor.

Die Wahl. Abgeschlossen ist mittlerweile auch die Wahl der Regional- und Landessieger. Nach der Auswertung werden die erfolgreichen Teilnehmer ebenfalls in der "Kleinen Zeitung" vorgestellt.

Abschluss. Die Blumenolympiade 2009 wird am 12. September mit einer großen Siegerehrung abgeschlossen.

Im Netz. Nähere Informationen rund um die Olympiade - sowie viele hilfreiche Garten-Tipps - gibt es auch im Internet auf der Homepage mit dem grünen Daumen www.blumenolympiade.at.

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