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    Zuletzt aktualisiert: 23.03.2009 um 13:39 UhrKommentare

    Die Blumenwiese in den Garten holen

    Ein absoluter Trend beim Garteln: die Blumenwiese. Hier sieben Schritte, wie sie am besten und vor allem dauerhaft gelingt.

    Foto © Leser-Reporter Michael Wolf

    Was unterscheidet eine Blumenwiese in der Natur von einer Blumenwiese im Garten? Viel. Echte Blumenwiesen sind das Ergebnis langer Entwicklung. Ob zarte Bergblumenwiesen oder Blütenvielfalt auf Feuchtwiesen, ob Trockenrasen oder blühende Waldlichtungen. Solche natürlichen Landschaften sind im Garten kaum zu gestalten und so müssen wir mit den "Garten"-Blumenwiesen vorlieb nehmen. Freilich auch das ist eine wirklich Oase der Natur.

    Saatgutmischungen. Viele Firmen bieten komplette Saatgutmischungen für Blumenwiesen an, doch die meisten Gärtnerinnen und Gärtner sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Im ersten Jahr noch viele Blüten, in den Jahren danach nur Gräser. Daher hier sieben Tipps zum Anlegen - jetzt im Frühjahr ist nämlich die beste Zeit dazu:

    1. Standort. Der sonnigste Platz ist der Beste. Eine Blumenwiese hat nur dort Platz, wo nicht gespielt wird oder die Gartengarnitur steht. Nicht vergessen: Von Beginn an immer Rasenpfade ausmähen, so kann man die Blumenwiese auch wirklich betreten.

    2. Neuanlage. Je magerer der Boden ist, desto besser. Daher die Radikal-Methode anwenden, sie ist einfach die Beste: Mit einem kleinen Bagger die gesamte Humusschicht entfernen und dann Sand einfräsen.

    3. Umwandeln. Ab sofort wird der Rasen nie mehr gedüngt. Außerdem sollte beim jährlichen Vertikutieren Sand aufgetragen werden (je mehr, desto besser), und der Boden muss auch belüftet werden. Staunässe mögen die meisten Wiesenblumen nicht.

    4. Saatgut. Das kauft man am besten beim Fachmann. Saatgutmischungen enthalten meist sehr viele Gräser (die sind billig) und Blumen, die nur im ersten Jahr blühen. Lieber das Saatgut extra kaufen (das ist aber teurer) oder sich eine Blumenmischung speziell für den eigenen Boden zusammenstellen lassen (z. B. beim "Voitsauer Wildblumensaatgut"- www.wildblumensaatgut.at).

    5. Mähen. Man darf Blumenwiesen nur zweimal pro Jahr mähen. Am besten mit einer Sense, das hat selbst der Laie mit ein wenig Übung bald geschafft. Motorsensen sind zwar praktisch, aber teuer und laut. Gemäht wird Ende Juni und im September. Wichtig: Das Heu auf der Wiese abtrocknen lassen, mehrmals wenden - nur dann fallen alle Samen der einjährigen Kräuter heraus.

    6. Blütenvielfalt. Diese erreicht man durch Geduld. Oder man greift zu einem Trick, den die Engländer gerne anwenden: "Blumenwiesen sind die verlängerten Blumenbeete", heißt es da. Darum werden viele Blumenzwiebel in die Wiese gesetzt, die ab dem Frühjahr blühen: Schneeglöckchen, Cyclamen, Krokusse, Mininarzissen, grosskronige Narzissen, Zierlauch, Gladiolen (da darf aber im Juni nicht gemäht werden) und Herbstzeitlose.

    7. Geduld. Diese ist bei Blumenwiesen unbedingt notwendig, aber das jährlich schönere Blühen ist der Lohn. Überbrücken kann man die Durststrecken mit einem intensiven Beobachten, denn es gibt wenige Gartenbereiche, wo sich Schmetterlinge & Co. so gerne tummeln.


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