Wärme aus dem Garten
Mit einer Erdwärmeheizung kann der eigene Garten als unerschöpfliche und kostengünstige Energiequelle genutzt werden.

Foto © BEGSTEIGERIdeal: Erdwärme in Verbindung mit einer Fußbodenheizung
Den eigenen Garten
zum "Kraftwerk
vor der Haustür"
machen - diese Idee klingt
so attraktiv wie unwahrscheinlich.
Aber dennoch:
Eine moderne Erdwärmeheizanlage
macht dies
möglich!
Aber wie funktioniert
nun eigentlich so eine Erdwärmeheizung?
Einfach erklärt,
indem sie die im Erdreich
gespeicherte Energie
der Sonne auf raffinierte
Art und Weise nützt. Verwendet
wird dazu das "umgekehrte
Kühlschrankprinzip":
Im Kühlschrank wird
den Lebensmitteln Wärme
entzogen,umsie zu kühlen.
DieseWärme wird dann an
der Rückseite des Geräts
an die Umwelt abgegeben.
Die Erdwärmepumpe hingegen
bezieht die Wärme aus dem Garten - genauer
gesagt, dem durch die
Sonne erwärmten Erdreich.
Diese in einem Kältemittel
gespeicherte Wärme führt
sie dann dem Heizsystem
des Hauses zu.
Natürlich benötigt die
Wärmepumpe für ihre Arbeit
Strom. Das Verhältnis
der zum Betrieb eingesetzten
Energie zur abgegebenen
Wärme bewegt
sich jedoch – je nach Typ
der Erdwärmeheizung – in
dem guten Verhältnis eins
zu vier.
Features
Erdkollektoren-System
Die Wärmepumpe (1) ist mit einem Leitungssystem, dem "Erdkollektor" (2), verbunden. Durch eine Zuleitung (3) gelangt dieWärme ins Haus und wird im Idealfall mittels Fußboden- (5) und Wandheizung (6) abgegeben. Eine elektronische Steuerung (4) regelt die Anlage energieeffizient.



















