Einnahmen statt Kosten
Wer seinen persönlichen Ausstieg aus der Energiepreisspirale auf Dauer plant, schafft das mit einem Plusenergiehaus. Das erzeugt sogar mehr Energie, als es braucht.

Foto © EISENBERGERDas auffälligste Kennzeichen eines Plusenergiehauses: die großflächige Photovoltaik-Anlage
In Zeiten der steigenden Energiepreise gibt es ein Haus, das anstelle von Nebenkosten Nebeneinnahmen erzielt: das Plusenergiehaus. Durch die Photovoltaikanlage wird es zum Energieerzeuger. Dabei erzeugt es nicht nur die Energie, die zum Wohnen erforderlich ist, sondern erwirtschaftet – durch energiebewusste Lebensweise – einen Überschuss. Im Vergleich zu anderen Häusertypen, wie dem Niedrigenergie- oder Passivhaus, erzeugt das Plusenergiehaus auch keine CO2-Emissionen.
Plusenergie ist keine Zukunftsvision. Das Konzept existiert seit über 15 Jahren und kann heute – vom Einzelhaus bis zur kompletten Siedlung – zu marktfähigen Preisen gebaut werden.
Um die positivste Energiebilanz zu erreichen, ist das Plusenergiehaus so konzipiert, dass es den bestmöglichen Nutzen aus der Sonnenenergie erzielt. Als Basis für ein Plusenergiehaus empfiehlt sich, das Haus im Passivhausstandard zu errichten. Um möglichst wenig Energie für das Heizen zu verbrauchen, ist das Gebäude wärmebrückenfrei verglast. Die Lüftung mit Wärmerückgewinnung hält über 80 Prozent der Wärmeenergie im Haus.
Über verschiedene Systeme wie großflächige Photovoltaikanlagen, manchmal auch in Verbindung mit solarthermischen Kollektoren, wird mehr Energie produziert, als das Haus benötigt. Die Photovoltaikanlage erzeugt genügend Strom, um alle Geräte im Haus zu versorgen.
Beim Bau eines Plusenergiehauses ist mit kaum Mehrkosten als bei einem Passivhaus zu rechnen. Lediglich die Photovoltaikanlage kommt dazu. Und die bewirkt mit der Produktion des eigenen Stroms, das schöne Gefühl, unabhängig vom Energieversorgungssystem zu sein.
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Bild vergrößern100 Prozent regenerative Energieversorgung und emissionsfreier BetriebFoto © EISENBERGER

















