Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
22. Mai 2013 16:40 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Ferienzeit, aber sicher! Über den Beckenrand hinaus Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Bauen und Wohnen Nächster Artikel Ferienzeit, aber sicher! Über den Beckenrand hinaus
Zuletzt aktualisiert: 07.05.2012 um 13:05 Uhr

Wenn schon alles in die Höhe wächst ...

... warum nicht auch das Beet? Hochbeete sind etwas für wahrhaft g'standene Gärtner: Gartenpflege ohne lästiges Bücken und im naturfreundlichen Stil, denn im Hochbeet finden alle wertvollen Gartenabfälle ihre Verwendung.

Große und kleine Gärtner dürfen auf gute Ernte in ihrem Hochbeet hoffen

Foto © HOLZBAU HIRSCHBÖCK/BEERGroße und kleine Gärtner dürfen auf gute Ernte in ihrem Hochbeet hoffen

Vielleicht gehören auch Sie zu den Leuten, die bis jetzt die Finger deshalb vom Gärtnern gelassen haben, weil Sie eine knieende Arbeitshaltung ablehnen. Dank Hochbeeten kann man auch stehend oder sitzend in der Erde buddeln und seinen grünen Daumen so richtig entfalten.

Hinter der Idee des Hochbeetes steht jedoch nicht nur die Philosophie gegen das lästige Bücken, sondern auch das Anliegen aller Naturfreunde, die verrottbare Gartenabfälle (Baumschnitt, Herbstlaub, Häckselgut oder Grasschnitt) im eigenen Garten verwerten möchten. Da ein Hochbeet auch nicht umgegraben wird, gibt es kein Durcheinanderwirbeln der Schichtung im Erdreich und der darin gebildeten Fauna – ein Vorgang, der beim naturgemäßen Gartenbau als nachteilig angesehen wird.

Durch seinen Aufbau in mehreren Schichten kann mehr Wärmegespeichert werden als in einem flachen Beet, was so manchem Gärtner bereits Rekordernten beschert hat. Wenn das Hochbeet nach sechs Jahren zusammengesackt ist, kann man es immer noch als Beet ohne Rückenschmerzen weiter benutzen.

Mischkulturen

Am besten wird das Hochbeet im Herbst oder zeitig im Frühjahr angelegt. Wer sich jetzt noch schnell daran macht, kann auf jeden Fall noch Gemüse und Kräuter aus dem eigenen Garten auf den Speiseplan bringen.

AUS ERFAHRUNG

VORTEILE:
- Mischkulturen fördern Pflanzenwachstum und schützen vor Schädlingsbefall.
- Reichlich Ernte.
- Die durch Verrottung entstehende Wärme begünstigt das Gedeihen.
- Verwertung aller "gesunden" Gartenabfälle.
- Gartenarbeit auch für behinderte und ältere Menschen.

NACHTEILE:
- Hochbeete müssen in heißen Sommermonaten viel gegossen werden.
- Unterschlupf für (Wühl-)Mäuse.
- Handwerkliche Fähigkeiten zum Bau der Umrahmung.
- Bebauungsplanist zu befolgen.

Bei der Bepflanzung ist es ratsam, sich an die Regeln der Mischkultur zu halten. Kräuter zwischen Gemüse gepflanzt können viel Gutes bewirken – sowohl als Abwehr gegen Schädlinge, als auch zur Geschmacksverbesserung. Solch gute Effekte erzielt man zum Beispiel bei den Tomaten mit Petersilie, bei den Karotten mit Zwiebeln, beim Salat mit Radieschen und Kerbel, aber auch bei den Gurken mit Dill. Und mit Kapuzinerkresse, Tagetes und Ringelblumen ist der Gemüsegarten immer wieder ein erfreulicher Anblick.

Wichtig: In den ersten beiden Jahren dürfen nur Starkzehrer wie Tomaten, Kohl, Sellerie, Lauch, Gurken und Zucchini angebaut werden, um gefährliche Nitratanreicherung zu vermeiden. Schwachzehrer wie Salat und Spinat folgen daher erst im dritten Jahr.


Foto

Foto © HOLZBAU HIRSCHBÖCK/BEER

Bild vergrößern1. Grasoden ausstechen, Umrahmung bauen, Gitter auslegenFoto © HOLZBAU HIRSCHBÖCK/BEER

Foto

Foto © HOLZBAU HIRSCHBÖCK/BEER

Bild vergrößern2. Erst mit Ästen und Zweigen, dann mit den Grasoden befüllenFoto © HOLZBAU HIRSCHBÖCK/BEER

Foto

Foto © HOLZBAU HIRSCHBÖCK/BEER

Bild vergrößern3. Drauf kommt eine Schicht aus Laub oder grobem KompostFoto © HOLZBAU HIRSCHBÖCK/BEER

Foto

Foto © HOLZBAU HIRSCHBÖCK/BEER

Bild vergrößern4. Den Abschluss bildet eine Schicht Erde oder FeinkompostFoto © HOLZBAU HIRSCHBÖCK/BEER

Vertrautes Material in neuer Vielfalt

Foto: KK


Wohnen mit Fliesen

Foto: Fliesen Leeb

So vielseitig sind Fliesen

 


Online-Anzeigen-Tool

Inserieren Sie jetzt in nur 6 Schritten Ihre Zeilenanzeige in der Kleinen Zeitung Weiter

Homestorys

Foto: Oliver Wolf

Wie wohnen Sie?

Ein kuscheliges Sofakissen, ein alter Bilderrahmen vom Flohmarkt, nostalgisches Silberbesteck: Zeigen Sie uns Ihr liebstes Möbelstück!

 

Immo & Wohnen-Newsletter

Die neuesten Möbel-Trends für Ihr zu Hause, architektonische Gustostückerln und viel Service rund um Haus und Garten per E-Mail!

 

Sicherheit für Ihr Heim

Fotolia: remar

Schon mit wenigen Maßnahmen an Ihrem Eigenheim können Sie Einbrechern die "Arbeit" erschweren.

 

KLEINE.tv

Mein Zuhause: Wohnen in Alt und Neu

Ein altes und ein neues Haus haben Ruth und Martin nahe Hitzendorf verbu...Bewertet mit 3 Sternen

Sprechstunde

Umbau, Neubau oder Sanierung: Was auch immer Sie von einem Architekten wissen wollen: Schicken Sie Ihre Frage per E-Mail an die Kammer der Ziviltechniker für Steiermark und Kärnten. Die Antworten werden in regelmäßigen Abständen hier veröffentlicht.

 

Immo-Fotoserien

Homestory: Pförtnerhaus in Krumpendorf 

Homestory: Pförtnerhaus in Krumpendorf

 

Der Maler-Guide

istock
 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang