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Zuletzt aktualisiert: 13.04.2012 um 14:03 UhrKommentare

Alles Gute kommt von oben

Im Zuge einer Dachsanierung geht es meistens auch der in die Jahre gekommenen Dachrinne an den Kragen. Welches Material ist das beste? Eine Übersicht.

Im Winter zeigt sich: Manche Dachrinne könnte eine Dachrinnenheizung vertragen

Foto © FotoliaIm Winter zeigt sich: Manche Dachrinne könnte eine Dachrinnenheizung vertragen

Wer als Heimwerker seine alte, defekte Dachrinne austauschen will, steht oft vor der Frage nach dem geeigneten Material: Zinkblech, Aluminium, Kupfer, Titanzink, Edelstahl und Kunststoff stehen zur Auswahl – und jedes Material hat seine Eigenschaften, seine Vor- und Nachteile. Da heißt es: Am besten schon im Vorhinein gut informieren und sich optimal von Fachkräften beraten lassen!

Was passt für wen? Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl des zu verwendenden Materials sind die Anschaffungskosten, die Langlebigkeit, das Aussehen, das Design und der ästhetische Geschmack (Gefällt es den Bewohnern? Passt das Material der Dachrinne zum Dach und zum Stil des restlichen Hauses?) Rein optisch ähneln sich Zinkblech (verzinktes Stahlblech) und Titanzink - zuerst hell glänzend, bald in verwittertem Grau. Stichwort verwittern: Auch Kupfer (man kennt es oft von Kirchendächern etc.) verwittert langsam von hellem Rot über Dunkelrot und Schwarz bis hin zur typischen, grünlichen Patina. Kunststoffrinnen werden oft empfohlen, weil sie kaum Fachwissen oder Spezialwerkzeug erfordern, nicht korrodieren und nicht gestrichen werden müssen.

Allein optisch hinken sie anderen Materialien hinterher – und sie sind noch nicht sehr lange am Markt, daher kaum erprobt. Übrigens: Die frühesten Dachrinnen waren vermutlich aus Holz, was heute nur mehr vereinzelt der Fall ist. Jetzt werden sie noch im bäuerlichen Hausbau, in der Gartengestaltung und bei der Ausformung des neuen Holzarchitektur-Trends verwendet.


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Bild vergrößernEvolution der Dachrinne: Dem Holz treu geblieben ist man im Schwarzwald (links). Antike Bauten haben Dachrinnen aus Mauermaterial (Mitte). Wasserspeier (rechts) erledigten stilechte "Entwässerung".Foto © KLZ / Fotolia

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