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"Man sollte sich mehr Zeit lassen"
Nachgefragt bei Mag. Christian Murhammer, Geschäftsführer des Fertighausverbands:
Welche Fragen stellen sich angehende
"Fertig-Häuslbauer"?
CHRISTIAN MURHAMMER: Was
vielen auf der Zunge brennt, ist
die Sicherheit: technisch, rechtlichundfinanziell.
Eskommtauf
das Vertrauensverhältnis an.
Vorschnelle Entscheidungen
bringen hier nichts, man sollte
sich mehr Zeit lassen und sich
nicht von Emotionen überwältigen
lassen.
Ihr Tipp?
MURHAMMER: Realistisch an
die Dinge herangehen, die eigenen
Möglichkeiten richtig einschätzen!
Bei Firmen checken,
wie sie wirtschaftlich dastehen,
sich über die Gewährleistung
informieren. Man könnte sich
Referenzkunden nennen lassen
und recherchieren, dann
erst die Details besprechen und
nochmals alles abwägen.
Wie sieht denn das Fertighaus
der Zukunft aus?
MURHAMMER: Ganz allgemein
gesagt: Es ist wie in der Kfz-
Branche. In den 1970ern war
ein Auto eben ein Auto, später
kamen Airbags, Klima und Co.
Anfangs waren das Extras mit
Aufpreis, heute ist das Standard.
Das Fertighaus wird sich
ähnlich entwickeln – hin zu
einem Grundpaket mit ganz
essenziellen Dingen. Es muss
einfach in diese Richtung gehen
–unddas wirdsichauchkostenmäßig
positiv auswirken.
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