Wie plant man eigentlich ein Haus?
Gut geplant ist halb gewonnen – das gilt vor allem für das Eigenheim: Eine gute Planung zahlt sich aus.

Foto © FOTOLIA, CALLWEY, DREAMSTIMETraumhaus statt Luftschloss! Nehmen Sie sich für die Planung genügend Zeit
Generell gilt: Je konkreter die Wünsche und Vorstellungen und je genauer diese formuliert sind, desto besser läuft die Zusammenarbeit mit dem Architekten. Optimal ist es also, sich bereits vorab genauere Gedanken über die Vorstellungen und Erwartungen zu machen, die man hat.
Welche Vorstellungen haben wir grundsätzlich? Welche Rolle spielt der Garten? Wie groß sollte eine etwaige Garage sein? Was erwarten wir uns vom Grundstück – leben wir lieber im Grünen oder im Zentrum?
Was ist uns beim Wohnen wichtig? Wohnen wir gern miteinander oder hat jeder gern seinen Rückzugsort? Kochen wir gerne, oder essen wir meistens auswärts? Haben wir oft Besuch, brauchen wir einen großen Tisch und ein repräsentatives Wohnzimmer? Legen wir Wert auf Wellness daheim? Wie viel Luxus darf es sein?
Wie wird unsere Zukunft aussehen? Wie möchten wir die Kinderzimmer später nachnutzen, wenn die Kleinen flügge geworden sind? Möchten wir im Alter alles quasi barrierefrei auf einer Etage haben, um Treppensteigen zu vermeiden?
Wie bringen wir all das dem Architekten näher? Gibt es Fotos von Häusern, die wir ansprechend finden? Haben wir Zeitschriften gesammelt, in denen unsere Wünsche konkretisiert wurden? Haben wir uns auf Messen, in Märkten etc. vorab informiert?
Wer so vorbereitet die Planung startet, ist auf einem guten Weg.


















