Eine ganze Siedlung als gemeinsames Wohnzimmer
Der moderne Siedlungsmensch vereinsamt zusehends. Nirgendwo ist Platz zum Kommunizieren und Kennenlernen. Der Architekt Klaus Kada räumt damit auf.

Foto © KKÖffentliche Räume finden sich überall in der Wohung
In Wien plant der Architket Klaus Kada am Gelände des ehemaligen Frachtenbahnhofs eine Siedlung mit etwa 400 Wohneinheiten. Der aus drei Baukörpern in Passivbauweise bestehende Komplex bietet eine Unmenge an öffentlich nutzbaren Plätzen und Räumen. Darunter Bibliotheken, ein Wellnesscenter, ein Heimkino, eine Kletterwand, ein zentraler Kommunikationsraum mit Großküche, Werkstätten und Ateliers und noch vieles mehr.
Diese Bereiche sind allen Bewohnern frei zugänglich und befinden sich in unterschiedlichen Teilen der Siedlung. Die Wohnungen selbst sind wie ein Loft gestaltet. Außer dem Sanitärbereich gibt es keine festen Räume und auch keine Innengänge. Dadurch wird der Platz optimal genutzt. Die Trennung der einzelnen Räume erfolgt mittels fahrbarer Schrankwände. Sie teilen die Wohnung und bieten zusätzlich Stauraum, und Schiebetürenelemente sorgen für Privatsphäre.


















