Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
20. Juni 2013 08:57 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Wahlkampf um das beste  Wohnkonzept Nachgefragt: Das Wohnmodell liegt im Grundriss Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Bauen und Wohnen Nächster Artikel Wahlkampf um das beste  Wohnkonzept Nachgefragt: Das Wohnmodell liegt im Grundriss
Zuletzt aktualisiert: 04.03.2011 um 13:48 Uhr

Schwergewicht beim Energiesparen

Bauen mit Zukunft: Klimaschutz und steigende Energiepreise stellen neue Anforderungen an den Hausbau von heute. Beton leistet dazu gute Dienste.

Von wegen Grau in Grau: Beton ist vielseitig gestaltbar und schafft daneben ein Wohnklima zum Wohlfühlen

Foto © SYMBOLFOTO DJD/HEIDELBERGCEMENTVon wegen Grau in Grau: Beton ist vielseitig gestaltbar und schafft daneben ein Wohnklima zum Wohlfühlen

Beton hat Masse und ist ein echtes Schwergewicht. Eine Tatsache, die auch massenhaft positive Aspekte für das Bauen birgt. Eine davon ist die Eigenschaft, gut Wärme speichern zu können – dies bewirkt ein langsames Aufheizen der Räume, langsames Auskühlen bei Heizungsunterbrechung, geringe Temperaturschwankungen in den Räumen und verzögerte Wärmeabgabe nach innen bei Sonneneinstrahlung von außen.

Kurz: Mit Beton lassen sich sehr leichte Gebäude mit dünnen Mauern bauen, in denen sich das ganze Jahr über ein gleichmäßiges Raumklima erzeugen und erhalten lässt. Flexible Speicherkraft Eine Fähigkeit, die sich Mirjam und Michael Buchleitner in ihrem Eigenheim zunutze machen. Im Zuhause des Architekten-Ehepaares – erbaut auf dem Dach eines Eckhauses aus der Gründerzeit in Wien – spielt Beton eine tragende Rolle. Dabei ging es den beiden nicht nur um ästhetische Gründe, sondern auch um die Effizienz im Umgang mit Energie. Und um ein behagliches Wohnklima. "Wir nutzen das System der Betonkern- Aktivierung", erklärt Mirjam Buchleitner. "Beton als Speichermasse heizt im Winter durch warmes Wasser, das die tragenden Betonteile durchzieht.

Rohre in Decken, Wänden und Fußböden versorgen so den Beton mit Wärme. Der wiederum speichert die Wärme und gibt sie nach und nach an die Raumluft ab." Lowtech mit Hausverstand Aber wie kann man im Sommer einer Überhitzung entgegenwirken? Hier setzt das Ehepaar auf das Prinzip der natürlichen Kühlung. Dahinter steckt eine simple, nächtliche Querlüftung: Die großen Fensterflächen werden so geöffnet, dass ein Durchzug entsteht – dadurch kühlt der Beton ab, speichert die Kühle und gibt diese, wenn es tagsüber wieder heiß wird, konstant an die Räumlichkeiten ab.

Michael Buchleitner nennt das "Architektur mit Hausverstand": "Man kann zur Kühlung von Gebäuden Hightech einsetzen, was aber immer mit einem gewissen Energiebedarf einhergeht.Was wir praktizieren, ist 'Lowtech' und dabei ausgesprochen effizient – es ist das schlichte Ausnutzen der Speichereigenschaften von Beton." Baustoff mit Zusatz-Plus Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Kombination von Beton mit Geothermie, da durch denWegfallbzw. die Reduktion konventioneller Heizsysteme die CO2-Emissionen sinken. Daneben können mit Beton – je nach Zugabe von Stoffen wie Bimsstein, Blähton oder Blähglas – positive Eigenschaften in puncto Wärme- und Schalldämmung sowie Feuchtigkeitsschutz erzielt werden. Die Mischung macht's!


Vertrautes Material in neuer Vielfalt

Foto: KK


Online-Anzeigen-Tool

Inserieren Sie jetzt in nur 6 Schritten Ihre Zeilenanzeige in der Kleinen Zeitung Weiter

Homestorys

Foto: Oliver Wolf

Wie wohnen Sie?

Ein kuscheliges Sofakissen, ein alter Bilderrahmen vom Flohmarkt, nostalgisches Silberbesteck: Zeigen Sie uns Ihr liebstes Möbelstück!

 

Immo & Wohnen-Newsletter

Die neuesten Möbel-Trends für Ihr zu Hause, architektonische Gustostückerln und viel Service rund um Haus und Garten per E-Mail!

 

Sicherheit für Ihr Heim

Fotolia: remar

Schon mit wenigen Maßnahmen an Ihrem Eigenheim können Sie Einbrechern die "Arbeit" erschweren.

 

KLEINE.tv

Mein Zuhause: Wohnen in Alt und Neu

Ein altes und ein neues Haus haben Ruth und Martin nahe Hitzendorf verbu...Bewertet mit 3 Sternen

Sprechstunde

Umbau, Neubau oder Sanierung: Was auch immer Sie von einem Architekten wissen wollen: Schicken Sie Ihre Frage per E-Mail an die Kammer der Ziviltechniker für Steiermark und Kärnten. Die Antworten werden in regelmäßigen Abständen hier veröffentlicht.

 

Immo-Fotoserien

Rosentage in der Gärtnerei Höfler in Puch 

Rosentage in der Gärtnerei Höfler in Puch

 

Der Maler-Guide

istock
 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang