Ruhig mal auf dem Holzweg sein
Pellets liegen im Trend und werden hierzulande besonders gerne verheizt. Kein Wunder, sind sie doch einfach zu handhaben und noch dazu äußerst umweltfreundlich.

Foto © DreamstimeFür die Herstellung von Pellets muss kein einziger Baum zusätzlich gefällt werden
Genau genommen gibt es Biomasseheizungen schon seit der Entdeckung des Feuers: Der Begriff "Biomasse" bezeichnet nämlich die gesamte organische Substanz, die durch Pflanzen und Tiere erzeugt wird. Für ein einfaches Lagerfeuer verwendete man schon zu Urzeiten jenen Teil der Biomasse, der auch heute noch zu den beliebtesten Heizmitteln zählt: Holz!
Was man damals allerdings noch nicht wusste, ist, dass Biomasse Kohlendioxid-neutral verbrennt. Das bedeutet: Wenn ein Baum verbrennt, wird dabei so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie die Pflanze während ihres Wachstums aufgenommen hat. Die gleiche Menge an CO2 würde freigesetzt, wenn das Holz im Wald verrottet – da CO2 als
Hauptverursacher des Treibhauseffekts gilt, leisten Biomasseheizungen einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.
Features
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Unter hohem Druck werden Pellets gepresstFoto © Dreamstime
Die Herstellung
Holzpellets werden aus
unbehandeltem Rohstoff (Säge- und Hobelspäne aus Weichholz ohne Rindenanteile) ohne Zusatz von chemischen Hilfsstoffen hergestellt: Die Holzabfälle werden unter hohem Druck verdichtet und in kleine, zylindrische Röllchen gepresst. Ihre Festigkeit erhalten die Pellets durch den Pressvorgang.
Die Größe kann variieren; in Österreich sind Pellets etwa sechs Millimeter dick und fünf bis 30 Millimeter lang.
Die Asche kann problemlos als Dünger verwendet werden.


















