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Zuletzt aktualisiert: 05.03.2009 um 14:35 Uhr

Das ganz persönliche Kraftwerk auf dem Dach

Sonnenlicht ist gratis, geht nie aus und niemand kann es uns so einfach abdrehen. Die ideale Energiequelle.

Die nächste Strompreiserhöhung kann ihm egal sein

Foto © Bsw SolarDie nächste Strompreiserhöhung kann ihm egal sein

Die Sache mit der Photovoltaik ist nicht neu und hat viele Väter. Von einem französischen Physiker im 19. Jahrhundert entdeckt und von Albert Einstein erklärt, wurde der photoelektrische Effekt seit den späten 1950er Jahren von der NASA zur Energiegewinnung für ihre Satelliten eingesetzt. Verständlich, wenn man weiß, dass die Sonne in drei Stunden so viel Energie zu uns sendet, wie die ganze Weltbevölkerung in einem Jahr verbraucht.

Wie die Sache funktioniert, ist recht einfach erklärt – zumindest theoretisch: ­Solarzellen haben eine positiv und eine negativ geladene Schicht. Diese bestehen aus Silizium, einem Hauptbestandteil von Sand. Wenn Sonnenlicht auf die Zelle fällt, entsteht Spannung zwischen diesen beiden Schichten – dabei entsteht Gleichstrom. Mit einem sogenannten Wechselrichter wird er dann in steckdosentauglichen Wechselstrom umgewandelt. Die Dachfläche sollte 30 Grad ­Neigung aufweisen und nach ­Süden ausgerichtet sein. "Die nachträgliche Montage ist grundsätzlich auf jedem Dach möglich. Es gibt Halterungen für jeden Dachziegeltyp", weiß Wolfgang Wechtitsch vom Dachspezialisten Tondach.


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Foto © Bsw Solar

Die Errichtung einer Photovoltaik­anlage ist in der Regel verfahrensfrei. Foto © Bsw Solar

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Wir wünschen uns von der Politik bessere Fördermöglichkeiten für die Energiegewinnung durch Photovoltaik.

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Ernst Konrad, Innungsmeister ElektrotechnikFoto © Croce&Wir

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