Immobilien in Italien: Unsicherheit herrscht vor
Dolce Vita in Grado, Caorle oder Lignano, das hat schon was. Ein kleines Appartement in einem malerischen Städtchen am Meer oder ein kleines Steinhaus im Landesinneren, davon kann man schon mal träumen.

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Bei den Preisen hört sich der Traum aber ganz schnell auf: "Für ein neues Appartement in guter Lage an diesen Plätzen müssen Sie mit 5000 bis 7000 Euro pro Quadratmeter rechnen", sagt der Italien-Spezialist Stefan Nedwed von der Realkanzlei Nedwed in Bad Kleinkirchheim. Das Angebot? "Reichlich - immer wieder bieten mir Italiener Wohnungen und Häuser zur Vermittlung an, weil sie drauf sitzen bleiben", sagt der Experte.
Teuer, unsicher. Die Ursachen: Überzogene Preise und ein eklatanter Mangel an Sicherheit. "Italien gehört zwar zur EU, aber anders als bei uns, wo bei kleinen Umbauten oft nicht einmal eine Bauanzeige gemacht werden muss, müssen Sie sich in Italien selbst für eine kleine Überdachung einen Architekten holen und einen Plan einreichen. In der Realität zahlen gutgläubige Eigentümer ständig Strafen, die ein Vielfaches der Baumaßnahmen ausmachen." Hinzu komme die steigende Kriminalität.
"Unverkäuflich". "Häuser im Landesinneren, etwa in einem Weingarten, sind mittlerweile unverkäuflich, weil sie zu teuer (und renovierungsbedürftig) sind. Und wenn das Haus eine Woche unbewohnt ist, ist es mit Sicherheit leergeräumt". Freilich, wenn man sich auskennt, findet man in Italien auch heute noch ein paar Gustostückerl. Nedweds Geheimtipp: Marano, nicht weit von Grado entfernt.
Bad Kleinkirchheim vorne. Insgesamt hat mittlerweile aber Kärnten, und hier insbesondere Bad Kleinkirchheim, Italien den Rang bei begehrten Feriendomizilen abgelaufen: "Im Schnitt zahlen Sie in Bad Kleinkrichheim um ein Drittel weniger als in vergleichbaren italienischen Top-Gegenden, haben hier aber den Riesen-Vorteil der Sicherheit", meint Nedwed.

















