50 Jobs bei Griffner weg
Der Fertighausproduzent "Griffner Haus" ging wie berichtet mit 35 Millionen Euro Schulden in Konkurs. Insolvenzverwalter hat am Donnerstag die Teilschließung von Griffner Haus beantragt. 50 Mitarbeiter in Griffen und Wien werden gekündigt.

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Schlechte Nachrichten gab es für die 150 Griffner-Haus-Mitarbeiter bei der Betriebsversammlung am Donnerstag: Mindestens 50 werden ihren Job verlieren. Betroffen sind die Bereiche Commercial in Wien mit neun Mitarbeitern und die Haustechnik in Griffen mit rund 40 Leuten. Aus "betriebswirtschaftlichen Gründen" hat Insolvenzverwalter Gerhard Brandl die Teilschließung des Betriebes beantragt.
Kurz nach neun Uhr hatten sich etwa 200 Menschen in der Eingangshalle des Fertigteilhaus-Produzenten eingefunden. Der Großteil der Mitarbeiter wirkte gefasst. Einige waren aufgebracht. Man sei im Vorfeld zu wenig informiert worden, wurde kritisiert. Wie es mit den rund 80 Saisonarbeitskräften weitergeht, die derzeit nicht angemeldet sind, steht noch nicht fest. Anzunehmen ist, dass wohl auch einige von ihnen nicht mehr zu Griffner Haus zurückkehren werden.
2000 Euro Soforthilfe
Mitarbeiter des Insolvenzschutzverbandes für Arbeitnehmer (ISA) klärten die Mitarbeiter über ihre Rechte auf. Seit November sind Löhne ausständig. "In eineinhalb Monaten werden die Leute ihr Geld aus dem Insolvenzfonds bekommen", sagt Werner Gansl von der ISA. Bis zu 2000 Euro Soforthilfe pro Person in Form einer Vorauszahlung sicherten Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) und Sozialreferent Christian Ragger (FPK) den Leuten am Donnerstag zu. Als reines "Wahlzuckerl" kritisierte Arbeiterkammer-Präsident Günther Goach die Aktion.
An einer Auffanglösung für Griffner wird weiter gearbeitet. Es gibt Interessenten aus dem In- und Ausland. "Die Weiterführung ist für Griffen von großer Bedeutung. Es handelt sich um den größten Betrieb in der Gemeinde", sagt Bürgermeister Josef Müller (ÖVP).


















