Haushalte als Ökostrom-Melkkühe
"Die Haushalte sind nicht die Melkkühe des Ökostromsystems", lehnt AK-Präsident Walter Rotschädl die Ökostromförderbeitragsverordnung für 2013 ab.

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Durch die Neuregelung stiege die "Ökostrombelastung" für einen privaten Haushalt um 55 Prozent gegenüber dem Jahr 2011. Laut einer Modellrechnung der AK-Wirtschaftsabteilung beträgt die "Ökostrombelastung neu" für einen steirischen Haushalt mit einem Stromverbrauch von 3.500 kWh im kommenden Jahr 64,21 Euro (statt 41,48 Euro im Jahr 2011, heuer kam eine Mischform zur Anwendung). Damit entspricht der neue Ökostromförderbeitrag bereits einem Viertel des zu zahlenden Netztarifes und mehr als zehn Prozent der gesamten Jahresstromkosten.
"Wenn man den Bau von Windrädern, Photovoltaikanlagen und unwirtschaftlichen Biomasse- und Biogasanlagen unbedingt fördern will, soll man dafür auch vermehrt Mittel des Landwirtschaftsministeriums anzapfen, aber nicht die Haushaltskunden massiv belasten", kritisiert Rotschädl. Da die Neuausrichtung der Ökostromförderung keineswegs kostenneutral ausfällt, lehnt die steirische Arbeiterkammer die vom Wirtschaftsministerium vorgelegte Ökostromförderbeitragsverordnung entschieden ab.
die steirische AK lehnt die Ökostromförderbeitragsverordnung 2013 ab, weil dadurch die Belastung eines Durchschnittshaushaltes um 55 Prozent gegenüber 2011 steigt.


















