Österreicher bei Wohnungseigentum unter europäischem Durchschnitt
In Österreich wohnen weniger Menschen in Wohnungen oder Häusern, die ihnen auch selbst gehören, als im europäischen Durchschnitt.

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Mit 44 Prozent sind nur knapp die Hälfte der Österreicher auch Eigentümer ihrer Wohnung oder ihres Hauses, europaweit sind es dagegen 56 Prozent, geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der niederländischen ING-Bank hervor.
Gering verschuldet
Die Österreicher sind laut Studie dafür hinsichtlich ihrer Wohnimmobilien vergleichsweise gering verschuldet, 18 Prozent müssen eine Hypothek abzahlen, 26 Prozent können dagegen ihre eigenen vier Wände lastenfrei genießen. Bei der Aufnahme einer Hypothek sind der Zinssatz, die Gebühren und die Art der Verzinsung entscheidend. 66 Prozent der Österreicher bevorzugen einen fixen Zinssatz für die gesamte Laufzeit, so die ING-Diba Direktbank Austria am Mittwoch in einer Aussendung.
37 Prozent der Österreicher wohnen demnach in Mietwohnungen. Fast jeder zehnte (11 Prozent) wohnt bei der Familie oder bei Freunden, ohne dafür etwas zu bezahlen. Nur 5 Prozent der Österreicher wohnen in einer Wohngemeinschaft.
Spitzenreiter beim Wohnungseigentum sind die Polen mit 69 Prozent, gefolgt von den Italienern, Luxemburgern und Spaniern mit jeweils 68 Prozent. Weniger eigene Wohnimmobilien als die Österreicher besitzen etwa die Deutschen, hier liegt der Anteil bei 40 Prozent.
Die Finanzierungsmodelle für das Wohnungseigentum sind von Land zu Land unterschiedlich: In Polen und Rumänien zahlen 53 Prozent keine Hypothek für ihr Eigentum, in den Niederlanden sind es dagegen nur 6 Prozent - 52 Prozent müssen dagegen eine Hypothek abstottern. Auch in Luxemburg ist der Anteil der hypothekarisch abgesicherten Kredite mit 39 Prozent überdurchschnittlich. Die wenigsten Belastungen haben Rumänen und Türken mit jeweils 11 Prozent.


















