"Danube Flats": Bauen gegen den Blues
Zwischen dem Harry-Seidler-Turm und den derzeit im Bau befindlichen DC-Towers werden an der Donau ein 148 Meter hohes und drei niedrigere Wohngebäude hochzogen - jede Wohnung mit Blick auf die Donau.

Foto © PROJECT A01 ARCHITECTSBlick in die Zukunft: So wird die Skyline von Kaisermühlen in einigen Jahren aussehen
Die Fernsehserie "Kaisermühlen-Blues" hat dem Wiener Bezirksteil ein mediales Denkmal gesetzt. Ein bauliches trägt jetzt das Team von "project A01 architects" unter der Leitung von Andreas Schmitzer und der Kärntnerin Maria Planegger bei: Zwischen dem Harry-Seidler-Turm und den derzeit im Bau befindlichen DC-Towers des Pariser Architekten Dominique Perrault werden ein 148 Meter hohes und drei niedrigere Wohngebäude nach ihren Plänen an der Donau hochzogen. Gemeinsam sollen sie das "neue Tor zu Kaisermühlen" einem Standort bilden, der bisher nicht als dauerhafte Anlegestelle in Donaustadt etablieren konnte.
Blick über die Donau
Das Team setzte sich mit dem weißen Wohnturm mit umlaufenden Terrassenbändern, der eine begrünte Fassade verspricht, gegen vier andere Architekturbüros durch. "Dadurch hat jede der rund 500 Wohnungen einen Balkon mit Blick über die Donau und die Stadt", sagt Planegger. Die Hälfte ist für Einkommensschwächere vorgesehen, im Sockelgebäude sind Kindergarten, Café, Bäckerei oder Supermarkt zur Nahversorgung untergebracht. Das Gelände mit vielen Grünbereichen wird auch für andere Anrainer aus Kaisermühlen geöffnet und soll sich zu einem kleinen "Zentrum" am Wasser entwickeln. Den Spatenstich haben die Bauherren, Euro S+B Gruppe und Soravia Group, 2014 ins Auge gefasst.























