Gebaut für das kollektive Bedürfnis
Vier Bauwerke aus der Ost- und Südoststeiermark wurden mit der GerambRose 2012, dem Dankzeichen für gutes Bauen, ausgezeichnet.
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Überreicht wurden die Urkunden in der neuen Volksschule Bad Blumau, an die eine der Auszeichnungen ging. Prämiert wurden Bauten, die sich in besonderer Weise mit den "kollektiven Bedürfnissen des Menschen auseinandersetzen". In der Region sind die Volksschule Bad Blumau und der Zubau zum LKH Feldbach unter den Ausgezeichneten.
Für die VS Bad Blumau, die erst am vergangenen Wochenende den Österreichischen Bauherrenpreis erhalten hatte, nahm Bürgermeister Franz Handler die Urkunde entgegen und freute sich über das Urteil der Jury, das der Schule Mut zu räumlichen Lösungen und kindgerechter Gestaltung bescheinigte. "Hervorzuheben ist auch die gelungene Kooperation zwischen Gemeinde, Lehrkörper und Architektenteam", betonten Geschäftsführer Günter Koberg und Andreas Tropper, Obmann des Vereins BauKultur.
Mit dem aktuellen Zubau des LKH Feldbach zeichnete die fünfköpfige Jury ein Projekt aus, das es in besonderer Weise verstanden habe, einem bereits mehrfach erweitertem Krankenhaus eine weitere Etappe hinzuzufügen, ohne seine Zeitgenossenschaft zu verleugnen.
Das Veranstaltungszentrum Bad Radkersburg holte sich den Preis für die Entscheidung, die drei denkmalgeschützten Häuser am Hauptplatz nach der Landesausstellung 1998 in ein Kulturzentrum umzubauen anstatt einen Neubau am Ortsrand zu errichten.
Durch die spezielle Baukörperstellung bildet die Volksschule Mönichwald den Abschluss der Bebauung zur Landesstraße hin und erfüllt auch eine Lärmschutzfunktion. Koberg: "Sie nimmt städtebaulich spannungsvoll Bezug zur gebauten Umgebung. Die klare Formensprache der Baukörper wird in ihrer materiellen Umsetzung durch die sorgfältige Wahl einiger weiterer Baustoffe unterstrichen."
Der Neubau des Foyers für den Rittersaal des Schlosses Hartberg nimmt sowohl in der Fassadenflucht als auch in der Baukörperentwicklung auf den bisherigen Bestand Rücksicht. Das neue Gebäude nimmt Funktionen wie WC-Anlagen und Garderoben sowie großzügige behindertengerechte Erschließungs- und Foyerflächen in sich auf. Auf diese Weise werde, so das Urteil der Jury, ein zeitgemäßer Veranstaltungsbetrieb im historischen Rittersaal möglich.




















