Messeveranstalter der "Luxury, please" ist pleite
Ausgerechnet der Veranstalter der Nobelmesse "Luxury, please" ist zahlungsunfähig. Ob die Luxusmesse, die seit Jahren im Beisein zahlreicher Prominenter in der Wiener Hofburg abgehalten wurde, in Zukunft noch stattfindet, ist unklar.

Foto © APAEin Handy der Firma Goldvish um eine Million Euro wurde einst auf der Luxusmesse präsentiert
Der Wiener Luxus-Messeveranstalter "Luxury, please" pleite, berichtet die "Wiener Zeitung" unter Berufung auf die Ediktsdatei des Justizministeriums. Dort heißt es: "Das Insolvenzverfahren wird mangels Kostendeckung nicht eröffnet. Der Schuldner ist zahlungsunfähig." Die Luxusmesse, die von der Luxury, please Media Group GmbH um Geschäftsführer Otto Legerer veranstaltet wird, findet seit Jahren unter dem Beisein zahlreicher Prominenz in der Wiener Hofburg statt.
Ende der Beteiligung
Ob die Messe in Zukunft noch stattfindet, ist noch nicht klar. Robert Kals, dessen Event-Agentur Koop Live-Marketing GmbH & Co KG 25 Prozent an der insolventen Firma hält, zitiert die Zeitung mit den Worten: "Wir sind dort seit drei Jahren beteiligt, meines Wissens gibt es die Messe nicht mehr. Wir machen die Messe sicher nicht mehr, ob sie Herr Legerer als Geschäftsführer und Mehrheitseigentümer macht, entzieht sich meinem Wissen. Mit einer zahlungsunfähigen Firma wird es nicht gehen. Wir wollen die Beteiligung los werden, ich würde sie ihm schenken."
Geschäftsführer Legerer war vorerst nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Seine Sinon Invest Holding GmbH ist mit 75 Prozent Mehrheitseigentümerin der Luxury, please Media Group GmbH. Messe-Erfinder und -Organisator Gerhard Krispl sieht sich in der Angelegenheit als "falscher Ansprechpartner", wie er der "Wiener Zeitung" sagte.
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Schnelle Autos, wertvolle Kunstwerke und der teuerste Adventkalender der Welt: Ausgestellt wurde auf der Messe "Luxury, please" in der Wiener Hofburg alles, was das Herz der Schönen und Reichen begehrt.



















