Grazer Unternehmen stellt künstliche Luxus-Inseln her
Das Grazer Unternehmen Orsos Island entwickelt und fertigt künstliche Luxusinseln. Und sorgt damit international für Aufsehen. Denn die Inseln sind völlig flexibel und können an fast jedem beliebigen Standort stationiert werden.

Foto © csikosdesign.hu
Die Firma Orsos Island sorgt derzeit weltweit für Schlagzeilen, oder besser das Produkt dieser Firma. Orsos Island hat mobile künstliche Inseln entwickelt, die ab Ende 2013 verkauft werden sollen. Die Inseln sind völlig flexibel und können an fast jedem beliebigen Standort stationiert werden. Das Unternehmen, das erst heuer gegründet wurde, hat seinen Sitz in Graz. Seit vor wenigen Wochen die ersten Pläne und Bilder der Insel veröffentlicht wurden, berichten Medien von Kanada bis Thailand, von Deutschland bis Dubai, von Italien bis England über die künstlichen Inseln aus Österreich.
Die 20 mal 37 Meter große Insel kann an jeden beliebigen Ort geschleppt werden, "an die schönsten Orte der Welt", wie Firmengründer Gabor Orsos im Gespräch mit der Kleinen Zeitung betont. Gewissermaßen von einsamer Bucht zu einsamer Bucht.
Der gebürtige Ungar ist schon seit Langem in der Reisebranche in Deutschland und Österreich tätig und hat nach eigenen Angaben immer nach einer Plattform gesucht, "die es erlaubt, die Vorteile von Jachten und Hotels zu verbinden". Um auch dort Urlaube anbieten zu können, wo es aufgrund nicht vorhandener Infrastruktur nicht möglich ist.
5,2 Millionen Euro je Insel
Mit seiner Insel, die er als Mischung aus Luxusjacht und Luxusimmobilie sieht, wird die Infrastruktur gleich mitgebracht. Solarpaneele, Windgeneratoren, eine eigene Kläranlage sowie Anlagen zur Wärmerückgewinnung und Wasseraufbereitung sollen für Energieunabhängigkeit sorgen. An Bord sollen sogar echte Palmen wachsen.
Derzeit wird aus den fertigen Plänen ein Prototyp der Insel konstruiert, in "18 bis 24 Monaten möchten wir mit der Auslieferung beginnen", so Orsos. Produziert werden soll in der Slowakei. Sein Grundziel sei es, eine eigene Hotelkette mit diesen Inseln aufzuziehen, es gebe aber auch bereits private Interessenten. Die Kosten sollen sich pro Insel auf rund 5,2 Millionen Euro in der Basisausstattung belaufen.
Durch die große internationale Aufmerksamkeit sei die Nachfrage "bereits jetzt enorm, wir haben unter anderem Anfragen aus Australien, China und den USA", versichert Orsos. Er möchte nun den "Stützpunkt in Graz" ausbauen und sucht Mitarbeiter für Marketing und Vertrieb.




















