Bio-Pools sparen Trinkwasser
Um die Vergeudung der kostbaren Ressource Trinkwasser einzuschränken und damit Menschen nicht in Chemie schwimmen müssen, kann man ein Bio-Pool verwenden.

Foto © Living PoolGanz natürlich baden im Designer-Pool
Konventionelle Swimmingpools, die regelmäßig chloriert werden müssen, werden entleert und im Frühsommer wieder gefüllt. Pro Pool muss man mit durchschnittlich 50.000 Liter Wasser rechnen. Bei etwa 10.000 Pools, die es in Österreich gibt, ergibt das eine Wassermenge, die dem Trinkwasserverbrauch einer Stadt wie Graz für zwei ganze Wochen entspricht: nämlich 500 Millionen Liter Wasser. Jahr für Jahr wird diese Menge für die Befüllung von Pools in Österreich verschwendet.
Bio-Filter
Damit sich bei der Vergeudung der kostbaren Ressource Trinkwasser etwas ändert und darüber hinaus die Menschen nicht mehr im Chemie-Becken schwimmen müssen, wurden Alternativen entwickelt, die nur ein einziges Mal befüllt und dann durch einen Bio-Filter permanent gereinigt und ganz ohne Chemie betrieben werden. Der Bio-Filter entzieht dem Wasser den Phosphor und damit den Algen die Lebensgrundlage.
Das Wasser bleibt natürlich und lebendig, es kann das ganze Jahr über im Becken bleiben und muss nicht gewechselt werden. Das spart sehr viel Trinkwasser. Es gibt Systeme, die auch für die Umrüstung eines herkömmlichen Swimmingpools in einen Bio-Pool geeignet sind. "Damit ist das Missing Link zwischen Schwimmteich und Designerpool gefunden", sagt Biotop-Firmengründer Peter Petrich, der sich ganz der Idee des Schwimmens in natürlichem Wasser verschrieben hat.


















