Pop, Punk, Pomp: Bestes britisches Design
Im Jahr 1948 richtete London die ersten Olympischen Spiele nach dem Zweiten Weltkrieg aus. Eine Ausstellung im Victoria and Albert Museum widmet sich nun dem, was das Land seither an einflussreichen Designobjekten hervorgebracht hat.

Foto © By kind permission of Brian Long/Foto: Victoria and Albert MuseumBrian Long: "Torsion chair", 1971
In der Designmetropole an der Themse packt man für die Olympischen Sommerspiele die Kronjuwelen aus: In der Ausstellung "British Design 1948-2012" im Victoria and Albert Museum lotsen mehr als 300 Exponate aus den Bereichen Möbel, Mode, Kunst, Architektur oder Industriedesign durch 64 Jahre Formgebung "made in the UK". Denn so lange ist es her, dass London zum letzten Mal Austragungsort Olympischer Spiele war.
Monarchie trifft Staubsauger
In der Schau mit mehr als 300 Exponaten trifft Punk à la Sex Pistols auf den lieblichen Landhaus-Look der Laura Ashley, Kansai Yamamotos Lurex-Overall, mit dem David Bowie zu Ziggy Stardust wurde, auf die opulenten Roben des verstorbenen Modezaren Alexander McQueen, Insignien der Monarchie auf Gegenstände des täglichen Lebens wie James Dysons Staubsauger oder den iMac, den Jonathan Ive 1998 für Apple entwarf.
Vom Funktionalismus der Nachkriegsjahre und den verspielten 50ern aus begleiten Sir Alec Issigonis' Austin Mini oder Mary Quants ebenso knappe Röcke durch die "Swinging Sixties", die 70er repräsentiert ein 6-Meter-Modell der fliegenden Skulptur Concorde und landet mitten in der "Cool Britannia"-Welle der 90er. Modelle des "St Mary Axe Towers" alias Gherkin oder Zaha Hadids "Aquatics Centre" verankern die Ausstellung im Heute.
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Fotoserie
Die Ausstellung
"British Design 1948-2012: Innovation in the Modern Age" zeigt 300 einflussreiche Designstücke aus allen Lebensbereichen, die das Land seit 1948 hervorgebracht hat. Die Schau läuft bis 12. August.



















